Kasper Hjulmand, ehemaliger Trainer von Bayer Leverkusen, ist drei Monate nach seinem Abschied vom Bundesligaklub in Ruanda aufgetaucht. Dort arbeitet der 54-jährige Däne als Unicef-Botschafter und unterstützt Jugendliche in der „Iron Sports Academy Rwanda“ nahe der Hauptstadt Kigali.
Während seines Besuchs trainierte Hjulmand Kinder vor Ort und sprach mit ihnen über Fußball und Träume. Auf seiner Reise traf er zudem die ruandische FIFA-Schiedsrichterin Salima Mukansanga, die bei der WM 2022 in Katar im Einsatz war.
Gemeinsam tauschten sie sich über die Bedeutung des Fußballs und die Förderung der nächsten Generation aus. Hjulmand hatte seinen Vertrag bei Bayer Leverkusen im Juni 2026 trotz laufender Laufzeit vorzeitig beendet, nachdem das Team nur den sechsten Rang in der Bundesliga erreichte.
Seitdem ist sein Engagement in Ruanda Teil seines langjährigen Einsatzes für die Entwicklung junger Menschen in Afrika, insbesondere in den Bereichen Fußball und Bildung. Er betonte nach der Reise den positiven Eindruck, den Land und Menschen auf ihn hinterließen, und die Bedeutung, die Fußball als verbindende Kraft haben kann.
