Philipp Sander hat nach den ersten beiden Bundesligaspielen in dieser Saison die eigene Mannschaft von Borussia Mönchengladbach zur Selbstkritik aufgerufen. Trotz starker Laufleistung mit 24,1 Kilometern in den Partien gegen Leipzig (0:3) und Elversberg (3:4) sei der Fehlstart enttäuschend.
Besonders nach dem Spiel gegen Elversberg betonte Sander, dass individuelle Fehler, wie einfache Ballverluste im Angriff und mangelnde Konsequenz in der Defensive, zu den Gegentoren geführt hätten. Er sieht vor allem die Führungsspieler in der Verantwortung, mehr Ruhe ins Team zu bringen und die Führung besser zu verteidigen.
Dabei nahm Sander die jungen Spieler, darunter den 18-jährigen Matthieu Nguefack, in Schutz und lobte ihren Mut. Gleichzeitig forderte er für sich selbst und die erfahrenen Spieler, sich selbstkritisch mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen und die Fehler als Lernprozess zu betrachten.
