Horror-Saisonstart mit 0 Punkten und 0:12 Toren: HSV geht unter! Die HSV-Stars Nicolas Capaldo (l.) und Nicolai Remberg sind gefrustet Leipzig – Das nächste HSV-Debakel!
Nach der 0:5-Klatsche am vergangenen Wochenende gegen Mainz kassiert der Hamburger SV direkt die nächste deutliche Pleite. Bei RB Leipzig setzt es erneut ein 0:5!
Damit ist der Horrorstart perfekt: 0 Punkte und 0:12 Tore nach drei Spieltagen – schlechtester Saisonstart der Hamburger aller Zeiten. Der HSV steht nun sogar auf Tabellenplatz 18.
Nur die ersten 15 Minuten kann die Mannschaft von Merlin Polzin mithalten.
Dann bricht sie aber erneut völlig ein. Auch, weil Leipzig nach zuletzt zwei bitteren Pleiten die richtigen Schlüsse zieht.
Leipzigs Neu-Trainer Martin Demichelis (45) reagiert auf den enttäuschenden Champions-League-Auftakt in Como (1:4) und ändert sein Team auf fünf Positionen. Und diese Rotation soll sich auszahlen!
Mit Brajan Gruda, Ezechiel Banzuzi und Tidiam Gomis sind gleich drei Spieler, die in die Startelf rotiert sind, an der Führung beteiligt. 17. Minute: Gruda spielt einen butterweichen Pass auf Banzuzi.
Der bringt den Ball in die Mitte, wo Gomis bereitsteht und mit dem ersten Kontakt direkt abschließt – 1:0! Für den französischen Flügelspieler ist es das 1. Saisontor.
Und die Leipziger machen munter weiter. 28. Minute: Was für ein Bock!
Nach einem Pass von Torwart Heuer Fernandes verliert Startelf-Debütant Nandja den Ball im Aufbauspiel an Antonio Nusa, der im Anschluss alleine auf den Schlussmann zuläuft. Heuer Fernandes ist zwar noch am Ball, doch der Ball schlägt im Tor ein.
2:0! Anschließend gibt es einen Dämpfer für Demichelis und Leipzig.
Schulter-Schock um Ouedraogo! 33. Minute: In einem eigentlich harmlosen Zweikampf mit Grönbaek verletzt sich Ouédraogo erneut an der rechten Schulter.
Der deutsche WM-Nachrücker schreit auf. Schulter ausgekugelt!
Die Ärzte eilen auf den Platz, renken die Schulter noch auf dem Rasen wieder ein. Ouedraogo schreit dabei immer wieder vor Schmerzen.
Für ihn ist die Partie beendet, Christopher Nkunku kommt ins Spiel. Besonders bitter: Ouedraogo hatte den Saisonstart bereits wegen einer Kapselverletzung an derselben Schulter verpasst.
Erst am Donnerstag bei der Champions-League-Pleite gegen Como (1:4) feierte er ein 30-Minuten-Comeback. Gegen den HSV stand er nun erstmals wieder in der Startelf ...
Doch die Leipziger lassen sich davon nicht beirren – und für den HSV kommt es noch dicker: Orban (72.), Nkunku (74.) und Romulo (77.) sorgen in nur fünf Minuten für die nächste deftige Klatsche. HSV-Trainr Polzin steht fassungslos am Spielfeldrand.
Für Leipzig ist der Sieg hingegen ein Befreiungsschlag nach dem 1:3 gegen Werder und dem heftigen 1:4 zum Champions-League-Start in Como. Haben Sie Fehler entdeckt?
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