Raten Sie mal, wer es ist: Knirps von Tennis-Held ist heute Bundesliga-Star Erkennen Sie diesen süßen Knirps auf dem Schoß seines Vaters? Mittlerweile ist er ein Bundesliga-Star Mit dem Rummel um ihn herum konnte er damals offenbar noch nichts anfangen … Während sein Vater glücklich in die Kameras der Fotografen lacht, schaut der zehn Monate alte Knirps bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte wenig begeistert.

Inzwischen sind über 24 Jahre vergangen – und das Gesicht dürfte mittlerweile dem ein oder anderen Fußball-Fan bekannt vorkommen. Erkennen Sie diesen Bundesliga-Star?

Es ist Neil El Aynaoui (25)! BILD entdeckte das Foto aus dem Mai 2002 im Archiv.

Der heutige Leihprofi von RB Leipzig nahm damals auf dem Schoß seines Vaters, Tennis-Star Younes El Aynaoui (55), Platz. Der hatte da gerade die BMW Open in München gewonnen und als Siegprämie auch ein Cabrio bekommen.

Neil El Aynaoui (25) überzeugt bei RB Leipzig im Mittelfeld

Papa El Aynaoui senior war zeitweise die Nummer 14 der Weltrangliste und besiegte einst auch die spätere Legende Rafael Nadal (40). Sohn Neil spielte als Kind auch Tennis, entschied sich aber später gegen die Filzkugel und für den Lederball.

„Mein Vater hat uns alle Freiheiten gegeben und Fußball hat mir sofort gefallen“, so der marokkanische Nationalspieler auf BILD-Nachfrage. Auch wenn er nicht in die Fußstapfen seines berühmten Vaters trat, konnte sich der Mittelfeldspieler trotzdem viele Dinge abschauen.

„Er hat immer gesagt: ‚Du musst gut schlafen, dich gut erholen und dich gut ernähren.‘“

Erfolgsgeheimnisse, die ihn bis zur WM in diesem Sommer führten. Beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada machte er sechs Spiele für sein Nationalteam und überzeugte so auch die Leipzig-Bosse.

Younes El Aynaoui war zeitweise die Nummer 14 der Tennis-Weltrangliste

El Aynaoui wurde am letzten Tag des Transferfensters ausgeliehen – und schaffte es in Blitzgeschwindigkeit zum Stammspieler. Auch aufgrund seines Sprachtalents.

„Ich spreche Französisch, Spanisch, Englisch, ein bisschen Italienisch, etwas Arabisch und bald Deutsch“, sagt der Neuzugang, der in Frankreich geboren und in Spanien aufgewachsen ist. Sein Vertrag bei RB Leipzig läuft zunächst nur bis Sommer.

Wie es danach weitergeht, ist noch offen. El Aynaoui: „Ich versuche immer, nicht allzu weit in die Zukunft zu schauen.

Ich konzentriere mich jetzt auf Leverkusen, unseren nächsten Gegner am Sonntag.“

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