Nachgehakt von Alfred Draxler: Was bei Tabellenführer Freiburg dringend aufhören muss! Lukas Kübler (34/l.) feiert Maximilian Eggestein (29/M.).

der zum 5:0 gegen Gladbach traf

Wir müssen dringend über den Tabellenführer der Fußball-Bundesliga sprechen! Über den SC Freiburg nämlich!

Der Klub steht vor Dortmund und vor dem FC Bayern. Und hat für die Zukunft die allerbesten Voraussetzungen.

Nachdem das Eigenkapital für das Geschäftsjahr 2024/25 offiziell mit 163,7 Millionen Euro angegeben wurde, hört man jetzt aus Klub-Kreisen, dass das Festgeldkonto nach dem Verkauf von Johan Manzambi (für 60 Mio. zu Aston Villa) inzwischen auf satte 200 (!) Millionen Euro angewachsen ist.

Das muss sich in Bezug auf Freiburg ändern

Was bei Tabellenführer Freiburg deshalb endlich und ab sofort aufhören muss: Dass wir über den Klub Sätze sagen wie diesen: Toll, was die mit ihren beschränkten Möglichkeiten auf die Beine stellen! Oder: Beeindruckend, wie so ein kleiner Verein in der Bundesliga mithalten kann!

Die Freiburger haben sich das jahrelang angehört und sind dann wieder unterm Radar verschwunden, wo sie ungestört arbeiten können. In 35 Jahren hatten sie nur fünf Trainer!

Andere schaffen das fast schon in einer einzigen Saison. Finanz-Geschäftsführer Oliver Leki (53) und Sport-Geschäftsführer Jochen Saier (48) wurden in dieser Zeit zum Mensch gewordenen Understatement.

Aber der SC Freiburg ist schon lange kein kleiner Klub mehr. Und er leidet schon gar nicht unter beschränkten Möglichkeiten!

Im letzten Jahr schaffte es der Klub bis ins Finale der Europa League (0:3 gegen Aston Villa). Und jetzt steht er mit weißer Weste an der Tabellenspitze.

Man ist kein Träumer, wenn man die Freiburger am Ende der Saison auf einem Champions-League-Platz sieht. Mit ihren 200 Millionen gehört ihnen die Zukunft.

Es wird höchste Zeit, dass die Bundesliga und wir Fans den SC Freiburg als das sehen, was er ist: Nicht mehr als einen kleinen Klub mit kleinen Erfolgen. Sondern als einen großen, erfolgreichen Klub!

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