Heldt unter Druck!: Holt Union jetzt Alaba? Passt ins Anforderungsprofil: Super-Star David Alaba (34) Diesen Rekord wollte Union nicht brechen!
Mit 17 Gegentoren aus vier Partien stellte das Team von Mauro Lustrinelli (50) einen neuen Tiefstwert auf. Das einstige Defensiv-Bollwerk zerbricht Woche für Woche – bei den Bayern gab's am Freitag eine 0:7-Klatsche.
Klar ist: In der anstehenden Länderspielpause muss etwas passieren! Wer soll diese Abwehr noch retten?
Manager Horst Heldt (56) könnte ins große Regalfach greifen. Mit David Alaba (34) und Jannik Vestergaard (34) sind zwei Innenverteidiger auf dem Markt, die die nötige Erfahrung mitbringen würden.
Denn: Die Union-Abwehr kämpft weiterhin mit der Umstellung auf Viererkette, die Lustrinelli mit nach Köpenick gebracht hat. Dazu kommt ein weiteres Problem, wie Kapitän Christopher Trimmel (39) feststellt: „Wir lassen auf der letzten Linie zu viele Situationen im Eins-gegen-eins entstehen.
Da müssen wir einfach besser werden, auch in der Kommunikation.“
Was Union fehlt, ist ein richtiger Abwehr-Boss. Zeno van den Bosch (22), Felix Uduokhai (29) und Leopold Querfeld (22) können diese Rolle offensichtlich nicht einnehmen.
Ob Marvin Friedrich (30) das ohne fehlende Routine nach seinem Comeback könnte, ist fraglich. Bleibt also nur eine externe Lösung.
Denn klar ist auch: Lustrinelli wird bei Union nicht in Frage gestellt. Die Köpenicker glauben an die Veränderung und wollen dem Schweizer die nötige Zeit geben.
Und eine weitere Alternative in der Abwehr? Das Profil eines möglichen Neuzugangs: Erstliga-Erfahrung, bestenfalls in der Bundesliga, ein Leader und kommunikativ.
Alaba und Vestergaard erfüllen das Profil beide. Nach seinem Aus bei Real Madrid hat Alaba noch keinen neuen Verein gefunden.
Vestergaard spielte zuletzt nur in der zweiten Liga, bringt aber Erfahrung aus 185 Bundesliga-Partien für Hoffenheim, Bremen und Gladbach mit. Haben Sie Fehler entdeckt?
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