FCN-Coach über Zomas Nominierung: Klose: „Zomas Augen fingen an zu leuchten!“ Mohamed Ali Zoma freut sich über seinen Siegtreffer in Karlsruhe und die erstmalige Nominierung für Italiens Nationalmannschaft Nürnberg – Mohamed Ali Zoma traf auch am Samstag wieder – und wie! Der Nürnberg-Stürmer erzielte beim 1:0-Sieg gegen den Karlsruher SC den entscheidenden Treffer.
Schon sein sechster Saisontreffer. Und das nur wenige Tage, nachdem er als erster deutscher Zweitliga-Profi überhaupt für Italiens Nationalmannschaft nominiert wurde.
Die Squadra Azzurra unter Neu-Trainer Roberto Mancini (61) trifft in der Nations League auf Belgien, Frankreich und die Türkei. Für den 22-Jährigen ein Ritterschlag – und eine Premiere in der Geschichte des italienischen Fußballs.
Sein Trainer Miroslav Klose (48) kennt Italien bestens – und ist überzeugt, dass sein Schützling das Abenteuer genießen wird. Besondere Tipps gibt der Weltmeister aber nicht: „Ich muss da gar nichts groß sagen, weil Mo sehr, sehr bodenständig und ein schüchterner Junge ist.
Diese Nominierung wird gar nichts mit ihm machen.“
Auch Klose hatte bis zuletzt nicht gewusst, ob Mancini tatsächlich auf den Nürnberger setzen würde. Der Coach weiter: „Zoma hat natürlich auch sehr aufmerksam verfolgt, dass die eine oder andere italienische Flagge mit seinem Namen drauf schon in Karlsruhe auf dem Weg ins Stadion zu sehen war.
Das ist fantastisch für ihn. Man hat gesehen, dass seine Augen anfingen zu leuchten und er sich riesig darauf freut.
Er hat es sich absolut verdient.“
„Der ganze Verein hat seinen Anteil“
Diese Nominierung sei auch ein Verdienst des ganzen Vereins, betont der deutsche WM-Rekordtorschütze: „Wir alle haben einen Teil dazu beigetragen und ganz viel er selbst. Mo hat wirklich seinen Weg beschritten, die notwendigen Schritte gemacht.
Er wollte sich immer verbessern und das ist jetzt der Lohn dafür.“
Die Hoffnung des Trainers: „Ich hoffe, dass er nun mit dem ein oder anderen Länderspiel zurückkommt und es nicht nur bei einer Nominierung bleibt.“
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