Geht das etwa schon wieder los..?: Köln schlägt Standard- und Punkte-Alarm! Köln-Trainer René Wagner (38) kassierte in Hamburg die zweite Saisonpleite Köln – Neue Saison, alte Probleme.

Der FC kriegt seine Standard-Schwäche auch nach dem Mega-Umbruch im Sommer einfach nicht in den Griff, wird beim 1:2 in Hamburg auch vom HSV nach einer Ecke kalt erwischt und schlägt jetzt selbst Alarm. Kein Wunder!

Denn das zwischenzeitliche 0:1 in Hamburg (44.) war schon das 5. Pflichtspiel-Gegentor nach einem ruhenden Ball. Das 4. Standard-Gegentor allein in der Liga.

Und wieder eine einstudierte Variante. Während Viera Köln-Keeper Marvin Schwäbe (31) vor dem Tor massiv behinderte, nutzte Capaldo das Chaos und die fehlende Zuteilung bei den FC-Stars und köpfte locker ein.

Bis dahin hatte gefühlt nur Köln gespielt – der FC das Spiel im Griff und die besseren Chancen auf seiner Seite. Statt der Führung aber setzte es den Standard-Dämpfer.

Der Anfang vom Pleiten-Ende in Hamburg, nachdem man zuletzt auch schon eine 1:0-Führung im Heimspiel gegen Bremen durch so ein Ding verspielt hat (1:1). Grund zur Sorge!

Denn Köln war schon letzte Saison das schwächste Team der Bundesliga bei Standards. Zu viele Kölner Zuschauer!

Hamburgs Nicolas Capaldo (28) köpft nach HSV-Ecke nahezu ungehindert ein

Skhiri: „Das müssen wir schnell abstellen“

„Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Aber wenn wir ein Tor wie das 0:1 kassieren tut das weh.

Es waren jetzt schon ein paar Spiele, in denen wir Tore nach Standard-Situationen kassieren. Da müssen wir schnell draus lernen und das schnell abstellen“, fordert Ellyes Skhiri (31).

Und Kapitän Schwäbe sagt: „Das war ein absolut bescheidender Moment. Wir versuchen das zu analysieren und von Woche zu Woche besser zu machen.“ Bislang ohne sichtbaren Erfolg.

Deshalb sagt Trainer René Wagner (38): „Es reicht am Ende eben nicht, nur zu analysieren. Wir müssen einfach besser werden.“

Standard-Alarm beim FC.

„Wir sollten uns akkribisch damit auseinandersetzen“, fordert Sportboss Thomas Kessler (40). Ein Arbeitsauftrag vor allem an sein Trainer-Team.

Kessler weiter: „Wir bringen uns da ein Stück weit um unseren Lohn. Wenn wir solche Spiele gewinnen oder zumindest einen Punkt mitnehmen wollen, dürfen solche Themen nicht immer wieder passieren.

Ich habe viele Dinge gesehen, an denen müssen wir gnadenlos arbeiten.“

Denn die Standard-Schwäche ist nicht der einzige kölsche Alarm-Faktor nach 4 Spieltagen. Der FC trauert schon jetzt verschenkten Punkten hinterher.

„Wir hätten uns mehr als die 4 Punkte verdient gehabt“, sagt Kessler. Skhiri geht noch weiter und klagt: „Das ist zu wenig.

Wir wollten mehr. Und Schwäbe sagt: „Wir stehen nicht mit 0 Punkten im Keller.

Andererseits verstehe ich auch die Unzufriedenheit von den Fans. Es hätten drei Punkte mehr sein können, wenn nicht gar müssen.“

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