„Ich hatte schon im Sommer einen Krieg“: Undav-Klartext zu seinem Klopp-Aus! Deniz Undav mit verschränkten Armen im Sky-Interview Klartext nach der Nicht-Nominierung!

Deniz Undav hat nach der 0:1-Niederlage von Stuttgart gegen den BVB offen seine Enttäuschung über das Fehlen im ersten Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp geäußert. Bei Sky sagt er auf die Frage, wie der Kontakt mit Klopp sei: „Ganz normal.“

Danach führt Undav offen aus: „Ich war kurz enttäuscht, weil ich mir gedacht habe, dass ich mir einen Puffer aufgebaut hätte durch die WM und die Spiele im Nationaldress.

Das ist anscheinend wieder nicht der Fall. Ich muss mich neu beweisen und alles neu geben und nochmal einem Trainer beweisen, dass ich dazugehöre.

Das ist zwar anstrengend, jedem Trainer zu beweisen, aber ich habe es oft genug gemacht und deswegen werde ich es wieder machen und hoffentlich im November dabei sein.“

„Ich hatte schon im Sommer einen Krieg“

Der Stürmer weiter: „Er meinte: Die Erwartungshaltung ist eine andere. Ich war in den beiden Spielen nicht gut, die er geguckt hat.

Gegen Bayern und gegen Köln. Ja, muss man akzeptieren.

Ich war trotzdem enttäuscht, weil ich eigentlich damit gerechnet habe. Aber ja, ich bin kein Kind von Traurigkeit.

Ich heule jetzt nicht rum. Ich war fünf Minuten enttäuscht und dann ging der Blick nach vorne.“

Auf der Pressekonferenz zur Bekanntgabe seines ersten DFB-Kaders sagte Klopp: „Mit Deniz Undav habe ich gesprochen.

Deniz hat noch nicht richtig in die Saison hereingefunden.“ Zudem habe er sich für vier andere Angreifer entschieden. Undav erklärt: „Ich rede offen und sage meine Meinung, negativ wie positiv.

Ich musste es oft beweisen. Ich hatte schon im Sommer einen Krieg.“

Undav war bei seiner Auswechslung bedient

Schon unter Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann hatte es Diskussionen um seine Rolle im DFB-Team gegeben.

Ende März hatte der Ex-Bundestrainer öffentlich erklärt, Undav sei für ihn kein Startelf-Kandidat und dabei auch dessen körperliche Voraussetzungen thematisiert. Der Stürmer deutet an, dass ihn solche Zweifel schon seine gesamte Karriere begleiten.

„Das ist mein Leben lang so“, sagt Undav. „Am Anfang hat es nicht geklappt, weil die Leute sagen: Meine Körpersprache ist nicht gut und du bist nicht der Sprinter.“

Der Angreifer verweist dabei auf seine Zahlen aus der vergangenen Saison: „Letztes Jahr habe ich 39 Scorer gemacht und meine Körpersprache war die gleiche.“

Für Undav ist die Sache deshalb klar: Die Antwort soll auf dem Platz kommen.

Noch wartet er in dieser Saison auf seinen ersten Treffer, an seinem Selbstvertrauen hat das aber nichts geändert. Seine Kampfansage in Richtung Nationalmannschaft: „Wenn ich im November hoffentlich wieder dabei bin, dann wird der Bundestrainer wissen, was ich für ein Typ bin.

Ich habe bislang noch keine Tore gemacht, aber das kommt von selber.“

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