Ihre Vorgänger wurden Topstars: Deutschlands beste Fußballtalente geehrt! Francis Onyeka (19/l.) im Duell mit Bayern-Star Michael Olise (24) Die höchste Nachwuchs-Auszeichnung des deutschen Fußballs hat ihre neuen Gewinner!

Der DFB hat am Montag die Fritz-Walter-Medaillen für die Saison 2025/26 vergeben. Bei den Junioren gehen die Gold-Medaillen an Francis Onyeka (19) und Kennet Eichhorn (17).

Besonders bemerkenswert: Beide Talente stehen bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Onyeka, aktuell an die SV Elversberg ausgeliehen, setzte sich im Jahrgang 2007 vor Herthas Boris Mamuzah Lum (18) und Bremens Mick Schmetgens (19) durch.

Im jüngeren Jahrgang 2009 gewann Leverkusens Millionen-Talent Eichhorn vor Bayern-Verteidiger Cassiano Kiala (17) und HSV-Spieler Louis Lemke (16). Kennet Eichhorn (17) wechselte im Sommer 2026 für 9 Mio.

Euro von Hertha zu Leverkusen

Auch bei den Frauen wurden die besten Nachwuchs-Spielerinnen ausgezeichnet. Gold ging für den Jahrgang 2007 an Maj Schneider (19) vom SC Freiburg.

Für den Jahrgang 2009 ging die Gold-Medaille an Torhüterin Mirja Kropp (17) von RB Leipzig. Maj Schneider (19/l.) läuft für den SC Freiburg in der Frauen-Bundesliga auf

DFB-Nachwuchschef Kai Krüger: „Die zwölf Preisträger*innen haben in der vergangenen Saison auf und neben dem Platz gezeigt, was sie auszeichnet.

Viele von ihnen haben bei den Europameisterschaften Verantwortung übernommen und entscheidend zum starken Abschneiden unserer Mannschaften beigetragen.“

Ritterschlag für die größten Fußball-Hoffnungen

Die Fritz-Walter-Medaille gilt seit Jahren als Ritterschlag für Deutschlands größte Fußball-Hoffnungen. Seit 2005 zeichnet der DFB mit der nach Weltmeister-Kapitän Fritz Walter (†81) benannten Ehrung die besten Nachwuchsspieler des Landes aus.

Dabei zählt nicht nur die sportliche Leistung. Auch Teamgeist, Persönlichkeit und das Verhalten neben dem Platz fließen in die Bewertung ein.

Und ein Blick auf die Siegerlisten der vergangenen Jahre zeigt, wie viel Prestige hinter der Auszeichnung steckt. Zu den früheren Gold-Gewinnern gehören unter anderem Florian Wirtz, Kai Havertz, Toni Kroos, Mario Götze, Marc-André ter Stegen, Antonio Rüdiger, Leon Goretzka, Julian Draxler und Jonathan Tah.

Für Onyeka und Eichhorn ist die Ehrung deshalb weit mehr als nur eine Medaille. Sie treten in die Fußstapfen zahlreicher späterer Nationalspieler, Champions-League-Sieger und Weltmeister.

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