Siegtor mit Bank-Frust: So wurde Hottmann zum Derby-Helden So sieht ein Matchwinner aus: Eric Hottmann (26) in Siegerpose Düsseldorf – 66 Minuten schmorte er auf der Bank. Dann warf Alex Ende (46) seinen Frust-Stürmer ins Derby – und am Ende ließ Eric Hottmann (26) das Stadion beben.
49.325 Zuschauer in der Arena – der zweitbeste Besuch bei einem Spiel der 3. Liga aller Zeiten.
Bei Abpfiff sind die Gäste aus Duisburg und die über 12.000 Fans mitgereisten Fans bedient. Während die Anhänger von Fortuna Düsseldorf vor Freude ausflippen.
Nach dem Abstieg in die 3. Liga und Startproblemen geht es bei der Fortuna jetzt langsam aufwärts.
Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen machen Hoffnung, dass die Düsseldorfer vielleicht doch nochmal ein Wörtchen im Kampf um den Aufstieg mitreden können. Der 2:1-Sieg gegen den Spitzenreiter macht zumindest Mut.
Das richtige Händchen scheint Fortuna-Trainer Alexander Ende (46) mittlerweile zu haben. Seine Entscheidung, Hottmann erstmals in dieser Saison auf der Bank schmoren zu lassen, sorgte für dessen Tor-Explosion und machte ihn zum Derby-Helden.
Der Stürmer, der sich bei allen Spielen zuvor immer richtig reinhaute und Vollgas gab: „Wenn sich ein Spieler hinstellt und sagt, dass er sich freut, im Derby auf der Bank zu sitzen, dann hätte er den Beruf verfehlt.“ Wobei Hottmann einräumt: „Am Ende gibt der Erfolg dem Trainer recht.“
Kurz nach seiner Einwechslung war Hottmann am 1:1-Ausgleich durch Fabian Schleusener (34) beteiligt gewesen. Vier Minuten vor Spielende kam dann sein großer Auftritt: Nachdem er den Ball erobert hatte, zog Hottmann aus 17 Metern flach ab und traf zum Sieg.
Der Tor-Held verrät: „Der Trainer hat mir schon zwei Tage zuvor gesagt, dass ich als Joker komme, damit ich die Partie dann entscheide. Damit hatte er recht.“
Hottmann wird ganz sicher am Dienstag wieder in der Startelf stehen, wenn Fortuna in Regensburg ran muss (19 Uhr/live MagentaSport).
Für den Derby-Entscheider das nächste besondere Spiel. Bevor er im Sommer nach Düsseldorf kam, spielte er zuvor drei Jahre für den Klub aus Bayern, machte in 46 Spielen 14 Tore.
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