Vor allem offensiv zu wenig: Drei Wochen der Wahrheit für Ende Alexander Ende (47) ist seit April Fortuna-Trainer In der 3. Liga hat Fortuna Düsseldorf jetzt über drei Wochen kein Spiel. Durch die Länderspielpause geht es erst am 11. Oktober in der Arena gegen Verl weiter (So., 19.30 Uhr/live MagentaSport).

Viel Zeit für Alexander Ende (47), seine rumpelnde Truppe in Schwung zu bringen, die im Niemandsland der Tabelle 8 Punkte hinter Spitzenreiter Duisburg und 6 Punkte vor Schlusslicht Havelse dümpelt. Viele Fans haben ihr Urteil über den Trainer schon gefällt.

In den diversen Internetforen ziehen sie über Ende her. Erst der Abstieg, dann Stolperstart – das lastet auf ihm.

Aber: Ende musste 19 neue Spieler zu einer Mannschaft formen. Das dauert.

Und nach Defensiv-Schwächen in den ersten beiden Partien steht Fortuna hinten inzwischen sicher. Nur 7 Gegentore wie Duisburg zeugen davon.

Das ist Drittliga-Spitze. Aber nach vorne kommt viel zu wenig.

Erst 6 Tore geschossen – nur Wiesbaden und Fortuna Köln haben jeweils noch einen Treffer weniger erzielt. Das ist ein Abstiegswert.

Offensiv ist Endes Fortuna leicht ausrechenbar. Ein Plan B ist noch nicht zu erkennen.

Ende versprach kürzlich nach dem 2:1 über Regensburg: „Wenn wir noch mal drei, vier Wochen weiter sind, wird unser Vorhaben noch besser funktionieren. Ich habe diesen Prozess mit meinen Mannschaften schon sehr oft durchlaufen.“

Und genau auf die trifft Ende dann: Zwei Jahre war er in Verl erfolgreich, dann geht es nach Münster (14.1.0, 19 Uhr/live MagentaSport).

Wo Ende letzte Saison bis März Trainer war. Dann musste er gehen.

Die Preußen stiegen trotzdem wie Fortuna ab. Weil der Trainer wie danach in Düsseldorf die Wende nicht schaffte.

Jetzt muss sie ihm gelingen …

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