Problemzone Angriff: Eisbären suchen einen Torjäger Ty Ronning (28, vorn) jubelt über einen Torerfolg. Doch der Kanadier allein wird nicht reichen Die Eisbären mussten beim Top-Team aus Mannheim eine 3:4-Niederlage am 2. Spieltag der DEL hinnehmen.

Dabei war auffällig: Hinten steht die Abwehr sicher. Wahrscheinlich wird sie das neue Prunkstück der Eisbären in dieser Saison.

Bisher zeichneten sich die Berliner durch unglaubliche Torgefahr und Effizienz aus. Der Angriff und das Überzahlspiel stocken jedoch gegenwärtig.

Gegen Mannheim wurde bei vier Möglichkeiten mit einem Spieler mehr auf dem Eis kein Treffer erzielt. Nationalspieler Frederik Tiffels (31) zur Chancenverwertung im Mannheim-Spiel von MagentaSport befragt: „Ausbaufähig.“

Eisbären wollen einen Torjäger verpflichten

Abhilfe ist zeitnah in Sicht.

BILD erfuhr exklusiv aus mehreren sicheren Quellen: Die Eisbären beobachten sehr intensiv den internationalen Markt. Es ist davon auszugehen, dass nach dem Ende der Trainingscamps in der NHL noch ein Top-Stürmer, ein Torjäger, zu den Eisbären wechseln wird.

Schließlich haben die Berliner mit dem Weggang von Marcel Noebels (36) nach Köln einen exzellenten Stürmer verloren, und der langzeitverletzte Patrick Khodorenko (27) braucht noch einige Wochen, um wieder ins Training eingreifen zu können. Logisch, dass die Eisbären Khodorenko noch nicht bei der Liga lizenziert haben.

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