Vor Länderspiel-Debüt: Hoffenheims Conté überrascht von Nominierung Sinsheim – Herrlich bodenständige Worte von DFB-Neuling Bambasé Conté (23) über seine Nominierung für die Nationalmannschaft: „Für diese Länderspielpause habe ich natürlich nicht damit gerechnet. Dennoch habe ich den Glauben nie verloren.

Ich bin zwar überrascht, gehe da aber mit Selbstbewusstsein rein und werde zeigen, was ich kann.“

Trotzdem: So ganz überraschend kam der Anruf von Jürgen Klopp (59) für den Hoffenheim-Star dann doch nicht, denn der Bundestrainer hatte ihn vorgewarnt. Die Reaktion von Conté war dennoch sympathisch: „Gänsehaut!

Als ich seine Stimme dann tatsächlich am Telefon gehört habe, habe ich vor Freude laut angefangen zu lachen.“

Doch der Mittelfeldspieler will nicht nur einfach mal reinschnuppern, der Neuling gibt sich selbstbewusst: „Ich werde natürlich alles in die Waagschale werfen, um zu zeigen, dass ich bereit bin, auch Einsatzminuten zu bekommen.“

Bei all der DFB-Freude hakt es aktuell im Vereinsalltag. Der Start in die Europa League ist missglückt – für Hoffenheim und für Conté.

Denn er saß bei der 0:2-Pleite gegen OFI Kreta überraschend nur auf der Bank, wurde erst in der 59. Minute eingewechselt und konnte das Spiel nicht mehr drehen. Obwohl das Team klar überlegen war, stand Hoffenheim – wie schon bei den Pleiten gegen Köln und Dortmund – am Ende mit leeren Händen da.

Ein gefährliches Muster? Conté widerspricht: „Das würde ich nicht sagen.

Im Moment fehlt uns einfach ein Stück weit das Momentum. Das müssen wir wieder auf unsere Seite ziehen.“

Die Chance dazu gibt es schon am Sonntag gegen Paderborn.

Um den Negativ-Trend zu stoppen, fordert Conté „sehr, sehr viel Energie“ und hat auch gleich das passende Argument parat, warum es diesmal mit einem Sieg klappt: „Weil wir eine gute Mannschaft sind und diesmal die gleiche – wenn nicht sogar eine noch stärkere – Energie mitbringen werden, um den Gegner zu schlagen.“

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren?

Dann schreiben Sie uns gerne!