„Das hat mir schon wehgetan“: Waldschmidt erklärt seinen Tribünen-Frust Köln-Star Luca Waldschmidt (30) hofft auf ein Kader-Comeback Samstag in Hamburg Köln – Das nennt man dann wohl einen Frust-Start in die Saison. Köln-Spielmacher Luka Waldschmidt (30) wurde am Ende der Vorbereitung zuerst von einer Muskelverletzung ausgebremst, kämpfte sich dann erfolgreich zurück und flog vor dem Bremen-Spiel (1:1) zuletzt trotzdem aus dem Kader.

Jetzt spricht er über seinen Köln-Frust. Eigentlich hatte Waldschmidt vor dem Werder-Spiel mit einer Nominierung gerechnet, fühlte sich fit genug, der Mannschaft zu helfen.

Am Ende aber änderte eine WhatsApp von Trainer René Wagner (38) alles. „Er hat mir geschrieben und gesagt, ich soll ins Büro kommen und dann haben wir gesprochen“, verrät Waldschmidt im aktuellen FC-Podcast.

Wagner erklärte seinem Edel-Techniker das Aus. Waldschmidt: „Das hat mir schon wehgetan, weil ich sehr gerne schon dabei gewesen wäre, weil ich glaube, dass ich meinen Impact immer reinbringen kann.

Aber die Entscheidung war so.“

Tribüne statt Heimspiel-Comeback. Die Entscheidung machte Waldschmidts Fehl- und Frust-Start in die Saison perfekt.

Schließlich hatte der Köln-Star schon am vorangegangenen Verletzungs-Aus arg zu knabbern. „Es nervt maximal.

Ich liebe Fußballspielen. Und jetzt war das Timing einfach blöd, weil es bis dahin gut gelaufen ist für mich.

Deswegen hat es mich schon extrem genervt“, gesteht Waldschmidt. Am 10. Mai bestritt Waldschmidt sein bislang letztes Pflichtspiel für den FC gegen Heidenheim

Sein Kader-Aus danach zeigt allerdings, dass Waldschmidt auch in Zukunft um seinen Kader- oder gar Startelf-Platz kämpfen muss.

Die Konkurrenz in der Offensive ist allein durch die Transfers von Mikey Moore (19) und Thijs Dallinga (26) deutlich größer geworden. Waldschmidt muss sich dem wie Linton Maina (27) und Jan Thielmann (24) stellen, sich neu beweisen und durchsetzen.

Sein Ziel ist klar. „Ich bin fit und froh, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu sein.

Jetzt wird es Zeit – nicht nur Trainingsplatz, sondern auch Stadion“, sagt Waldschmidt und setzt auf seine Chance im kommenden Auswärtsspiel beim HSV (Samstag, 15.30 Uhr): „Jetzt haben wir wieder eine neue Trainingswoche und gehen Richtung Hamburg und ich hoffe, dass ich da dann wieder dabei bin.“

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren?

Dann schreiben Sie uns gerne!