Startelf-Comeback des FCM-Stars: Sander ging bei Heber bewusst ins Risiko Die Magdeburg-Profis Torben Müsel (l.) und Daniel Heber (M.) nach dem Sieg gegen Kaiserslautern. Fast ein Jahr war er weg.

Immer wieder gab es kleine Rückschläge, aber endlich hat das Knie gehalten: Lange musste Daniel Heber (32) auf die Rückkehr in die Startelf des 1. FC Magdeburg warten.

Gegen Kaiserslautern war es so weit, auch wenn der Körper noch keine 90 Minuten durchhielt. Der Verteidiger ehrlich: „Ich habe schon zur Halbzeit gesagt, dass ich schauen muss, wie lange es noch geht.

Aber bis dahin hat sich mein Körper gut angefühlt.“ Auf diesen Moment der Rückkehr hatte Heber lange hingearbeitet. Die Schmerzen im Knie sind weg, der lange Leidensweg ist beendet.

Heber: „Ich habe mich schon über einen längeren Zeitraum gut gefühlt. Ich habe in der U23 getestet.

Ich glaube, dass es wichtig war, um daran zu glauben, in der Liga spielen zu können. Es war richtig, mir die Zeit zu nehmen.

Ich wusste, dass meine Chance irgendwann kommen würde. Ich freue mich, dass ich gespielt habe und gesund geblieben bin.“

Daniel Heber endlich zurück beim FCM

FCM-Trainer Petrik Sander (65) schenkte Heber das Vertrauen, auch wenn der Profi zuvor wenig Praxis gesammelt hatte.

Sander: „Wir sind bewusst ein Risiko eingegangen. Uns war es wichtig, ihn dabei zu haben.

Er bringt vom Tempo und vom Drehmoment eine andere Qualität mit als Paul Jaeckel. Er hat die Geschwindigkeit, bei hohen Bällen den Gegner besser zu verteidigen.

Er hat alles gegeben und sich aber am Ende vom Platz geschleppt.“

Auch für Heber kam die Nominierung nicht überraschend. Im Training lief es rund und die Geschwindigkeit kam wieder.

Heber über sein Startelf-Comeback: „Im Training hat sich das schon angedeutet. Man musste ja was tun, wegen der Gelb-Roten Karte.

Ich war schon seit Wochen nah dran an der Mannschaft. Überrascht hat es mich nicht.

Die Trainer wissen, dass ich mich gut fühle.“

Heber hofft, dass der Sieg gegen Kaiserslautern weiteren Auftrieb gibt. Er glaubt fest daran, dass sich die Mannschaft sogar noch steigern kann: „Dass wir einen Gegner dominieren können, überrascht mich nicht.

Wir haben eine gute Mannschaft, was wir auch schon die letzten Wochen gezeigt haben. Wir müssen es regelmäßig abrufen.“

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