Hertha-Stürmer Nilsson: „Liga gewinnen!“ Hertha-Spieler spricht von Aufstieg Hertha-Neuzugang Gustaf Nilsson (29/2.v.r.) beklatscht mit den Berliner Fans den Sieg in Osnabrück Beim Spitzenreiter läuft im Moment alles glatt! Mittelstürmer Gustaf Nilsson (29) feierte sein Debüt im Hertha-Trikot beim 3:1 in Osnabrück.

Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung hatte Schwedens Nationalspieler nach tollem Brekalo-Pass das 2:0 auf dem rechten Fuß. Doch VfL-Torhüter Krumrey lenkte den Schuss zur Ecke.

Egal, Nilsson war danach trotzdem bester Laune, sagt: „Es war perfekt. Es war wirklich schön, hereinzukommen und wieder Fußball zu spielen.

Leider habe ich meine erste Chance nicht genutzt, die hätte ich machen müssen. Aber wir haben sofort nach der Ecke getroffen.

Also ist alles gut. Die drei Punkte sind das Wichtigste.

Ich fühle mich gut.“

Der Schwede wurde vom Champions-League-Teilnehmer FC Brügge ausgeliehen, bei dem er zuletzt wenig Spiel- und Trainingspraxis mit dem Team hatte. Bei Hertha will er zu alter Stärke finden und hat mit dem Team hohe Ambitionen.

Über sein Saisonziel mit Hertha sagt er: „Oben zu sein! Darum bin ich gekommen, um die Liga zu gewinnen.

Ich spiele nicht Fußball, um zu verlieren. Ich will jedes Spiel gewinnen.“ Der erste Hertha-Spieler spricht von Aufstieg!

„Ich bin gekommen, um die Liga zu gewinnen!“

Gustaf Nilsson (l.) stürmt mit Ball am Fuß auf das Osnabrücker Tor zu. Fast wäre ihm gleich sein erstes Tor gelungen

Sollte Hertha tatsächlich aufsteigen, könnte Nilssons Weg dank einer Vertragsklausel bei Hertha weitergehen.

Er sagt: „Hoffentlich schaffen wir das. Ich bin sehr glücklich in Berlin und bei Hertha.

Es ist fantastisch hier. Wir trainieren sehr hart, um besser zu werden.“ Durch hartes Training strebt Nilsson einen Stammplatz an: „Wenn der Trainer mich braucht, werde ich da sein!“ Hertha-Trainer Stefan Leitl (49): „Ich bin glücklich, dass Gustaf hier ist und er seine ersten Minuten hatte.

Wir werden ihn Schritt für Schritt heranführen.“ Auch Leitl schmeckt die Tabellenspitze, aber er mahnt auch: „Wer liebt das nicht, auf Platz 1 zu stehen? Wir genießen den Moment.

Aber wir müssen demütig und am Boden bleiben und weiter hart arbeiten.“

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