Fans fordern Ablösung: Hat DIESER NFL-Star schon ausgespielt? Deshaun Watson (31) hatte mit den Cleveland Browns einen Albtraum-Start Schon in der Saisonvorbereitung buhten die Fans der Cleveland Browns ihren eigenen Quarterback gnadenlos aus.

Hinterher beklagte sich Deshaun Watson (wird heute 31) über mangelnden Respekt und brachte die treuen Anhänger im „Dawg Pound“ damit noch mehr gegen sich auf. Der neue Headcoach Todd Monken ernannte den Skandal-Profi gegen alle Widerstände trotzdem zum Starter.

Doch zum Dank sorgte Watson nur zwei Tage später für den nächsten Skandal: Der 230-Mio.-Dollar-Mann wurde wenige Tage vorm Start der neuen NFL-Saison auf dem Highway beim Rasen erwischt! Statt der erlaubten 60 Meilen pro Stunde (rund 97 km/h) soll der Star mit 86 Meilen (138 km/h) unterwegs gewesen sein.

Die Gerichtsverhandlung ist für den 23. September angesetzt.

Gut möglich, dass Watson dann schon nicht mehr Quarterback Nr. 1 der Browns ist …

Denn sein erstes reguläres Spiel nach 693 Tagen (verursacht durch eine schwere Achillessehnenverletzung) wurde zum Desaster.

Gleich im ersten Drive warf Watson das „Ei“ in die Hände des Gegners! Zur Halbzeit lagen die Browns nach der folgenschweren Interception mit 0:24 hinten – und stellten damit ihren 35 Jahre alten Negativrekord ein.

NFL-Fans fordern Ablösung: Hat Deshaun Watson bei den Cleveland Browns schon ausgespielt? Die Browns-Fans in Jacksonville hatten endgültig genug, forderten lautstark Watsons beliebten Stellvertreter Shedeur Sanders (24).

Doch Monken blieb seiner Linie treu und schickte beim Stand von 3:34 erneut den teuersten Spieler des Teams aufs Feld. Hinterher nahm Monken seinen umstrittenen Star in Schutz: „Es lag nicht alles an ihm.

Das ist unfair.“ Doch er vermied auch ein klares Bekenntnis zu Watson! Auf die Frage, ob er auch kommenden Sonntag bei den Tampa Bay Buccaneers Starter sein werde, wich der Headcoach aus: „Ich spreche lieber über heute, denn ich hatte noch keine Zeit, mir das Spielvideo anzusehen.

Ich werde mich todsicher nicht feuern. Ich werde unser Trainerteam nicht feuern.

Ich werde nicht all unsere Spieler loswerden. Er ist einer von 53, und egal wie viele Spieler wir im Trainingskader oder wie viele Leute wir im Staff haben, er ist einer von ihnen.

Daher werden wir alles bewerten.“

Schon bei der Entscheidung für Watson hatten NFL‑Analysten spekuliert, die Entscheidung sei dem neuen Trainer in Wahrheit von Besitzer Jimmy Haslam diktiert worden. Hintergrund: Watsons Vertrag läuft offiziell nach der Saison aus.

Das können sich die Browns eigentlich nicht leisten. Denn alleine für die kommende Saison hat er ein Dead Cap von 85 Millionen Dollar.

Heißt: Viele Millionen Dollar wären als totes Kapital verschenkt. „Ich denke, wir müssen insgesamt unseren Rhythmus finden“, sagte Watson nach dem Spiel.

„Natürlich wird in dieser Situation jeder auf den Quarterback schauen. Wir müssen Punkte auf die Anzeigetafel bringen, das ist in dieser Liga Pflicht.

Und wenn man auf der Quarterback-Position spielt, ist man in dieser Rolle der Anführer.“

Während einige Browns-Fans die Saison schon nach Spiel 1 abgehakt haben, betont Monken, dass er sich nicht von außen unter Druck setzen lässt: „Was auch immer drumherum geschieht, zählt nicht für mich. Das beeinflusst mich nicht.

Das hat nichts mit meiner Entscheidungsfindung zu tun. Ich entscheide danach, was das Beste für die Browns ist, und schaue nach vorne.

Das bedeutet nicht, dass ich den Frust nicht verstehe. Ich sage es, seit ich hier bin: Ich habe diesen Job nicht angenommen, um zu verlieren.“

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