Carlos Alcaraz hat bei den US Open in New York die zweite Runde erreicht und trotz eines verletzten rechten Handgelenks seinen Auftaktmatch gewonnen. Der Spanier besiegte den Russen Roman Safiullin mit 6:4, 6:4, 6:4 und trifft nun auf Jaime Faria aus Portugal.
Alcaraz, der seit April kein Match mehr bestritten hatte, trägt noch immer eine Manschette am rechten Unterarm und schilderte seine Sorgen vor dem Comeback. Er gestand, nicht sicher gewesen zu sein, ob er fünf Sätze durchstehen könne, zeigte sich aber zufrieden mit seiner Leistung im ersten Match seit Monaten.
Bereits vor dem Turnier hatte Alcaraz offen über die mentale Belastung durch die Verletzung gesprochen, mit der ungewissen Dauer der Pause und der Angst, wichtige Turniere zu verpassen. Trotz der schwierigen Phase betonte der ehemalige Weltranglistenerste, wie sehr ihm der Wettkampf und die Turniere gefehlt haben.
Er zeigte sich erleichtert und optimistisch bezüglich des Fortschritts seiner Form. Alcaraz präsentierte sich bei seinem Comeback zudem mit einem neuen, längeren Haarschnitt, der einen neuen Abschnitt seiner Karriere symbolisiert.
