Das Transferfenster hat sich in vielen Ligen geschlossen, einige ehemalige Dynamo Dresden Profis suchen dennoch vergeblich nach einem neuen Verein. Besonders überraschend ist die Situation von Dzenis Burnic, der erst kürzlich bei der WM für Bosnien-Herzegowina zum Einsatz kam.
Trotz seiner Erfahrung aus 187 Zweitliga-Spielen und einem geschätzten Marktwert von 1,2 Millionen Euro hat er bislang keine neue Anstellung gefunden. Auch Tobias Kraulich, der noch im Mai in der Zweitliga-Relegation für Essen von Beginn an spielte und als großer, kopfballstarker Innenverteidiger gilt, konnte keinen Vertrag bei einem Drittligisten ergattern.
Ähnlich sieht es für Toni Leistner aus, der nach dem Ausscheiden bei Hertha BSC zwar Interesse vom ehemaligen Klub Dynamo Dresden hatte, aber dennoch ohne festen Vertrag ist. Optionen könnten sich kurzfristig bei Energie Cottbus ergeben, die noch auf der Suche nach erfahrenen Abwehrspielern sind und familiäre Verbindungen von Leistner in der Region bestehen.
Derweil musste Marvin Stefaniak ebenfalls ohne neues Engagement auskommen. Selbst Spieler mit laufenden Verträgen, wie Jason Ceka von Elversberg, hatten Schwierigkeiten, zu wechseln trotz Verhandlungen mit mehreren Vereinen.
Lediglich Julian Pauli fand kurz vor dem Ende des Transferfensters mit einer Leihe nach Dänemark eine neue Herausforderung. Während die Transferfristen in einigen Ländern noch aktiv sind, verringern sich die Chancen auf attraktive Verträge zunehmend, sodass einige Profis den Winter ohne Verein verbringen könnten.
