Martina Voss-Tecklenburg, frühere Bundestrainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, gibt ihr ehrenamtliches Mandat im Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf zum 30. September auf.
Sie war seit 2018 in dem neunköpfigen Gremium aktiv, das den Verein in einer Zeit begleitet hat, die vom Aufstieg in die Bundesliga bis zum Abstieg in die 3. Liga reichte.
Voss-Tecklenburg wechselt anschließend in die Schweiz, um den FC Zürich in der ersten Liga zu trainieren. Zuvor hatte sie die Schweizer Nationalmannschaft sechs Jahre lang betreut und war fünf Jahre DFB-Bundestrainerin.
Ihr Ehemann Hermann Tecklenburg war von 2005 bis 2011 im Vorstand von Fortuna Düsseldorf tätig und prägte maßgeblich die Rückkehr des Clubs in die 2. Liga im Jahr 2009.
2024 musste sein Bauunternehmen Insolvenz anmelden. Zudem wurde Hermann Tecklenburg wegen zahlreicher Schwarzgeldzahlungen beim SV Straelen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Die bevorstehenden Wahlen zum Fortuna-Aufsichtsrat am 15. November finden inmitten dieser Entwicklungen statt.
Bis dahin bleibt das Mandat von Martina Voss-Tecklenburg unbesetzt. Die ehemalige Nationalspielerin mit 125 Einsätzen hatte zudem mehrere europäische und deutsche Meistertitel errungen.
