4 Tage nach Zusammenbruch: BVB-Grieche sieht Sieg auf der Tribüne Konstantinos Karetsas (18) sah sich das Spiel im Stadion aus der Loge an Dortmund – Es war wohl die schönste Nachricht des Tages. Konstantinos Karetsas (18) sitzt nur vier Tage nach seinem Zusammenbruch in der Champions League gegen Villarreal (3:2) wieder auf der Tribüne, sieht einen 3:0-Sieg gegen Paderborn.
Am Dienstagabend musste er bereits in der 1. Halbzeit wegen Kreislaufproblemen ausgewechselt werden, verbrachte anschließend drei Nächte im Krankenhaus.
Er wurde komplett durchgecheckt. Jetzt scheint wieder alles in Ordnung zu sein.
Karetsas schon eine Option in Stuttgart
Trainer Niko Kovač vor dem Spiel bei „Sky“: „Wir sind erstmal froh, dass er alle Untersuchungen über sich hat ergehen lassen. Es ist alles gut, nichts Auffälliges.
Er macht heute sein erstes individuelles Training. Er wird in den nächsten Tagen zur Mannschaft stoßen.
Sollte sich alles so entwickeln, wie wir uns das vorstellen, wäre er eine Option in Stuttgart. Das Spiel ist nächsten Samstag.“
Und Karetsas sieht aus der Loge, wie Dortmunds neues Tor-Traum-Duo wieder zuschlägt.
Top-Stürmer Serhou Guirassy und Edel-Joker Fabio Silva haben sich gegen Hoffenheim (3:2) und Villarreal (3:2) jeweils ein Tor aufgelegt. Diesmal darf der Portugiese von Beginn an ran und die beiden machen genau da weiter, wo sie am Dienstagabend in der Champions League aufgehört haben.
5. Minute: Guirassy schickt Silva mit einem Traumpass auf die Reise, dieser läuft von der Mittellinie alleine auf das Tor zu, umkurvt SCP-Torwart Noll und schiebt locker zum 1:0 ein.
Bereits die dritte Koproduktion des Offensiv-Duos. Für Guirassy ist es sogar schon die sechste Torbeteiligung (4 Treffer, 2 Vorlagen) im vierten Spiel.
Dortmunds Dauer-Knipser belohnt sich diesmal aber nicht mit einem eigenen Tor – und hat richtig Pech. Gleich zweimal wird sein Treffer (31./45.) wegen Abseits vom VAR aberkannt.
Dazu scheitert er gleich mehrfach am starken Noll. Nmecha macht mit einem Doppelpack alles klar.
Erst hämmert er den Ball an den Innenpfosten ins Tor (80.), dann wird's spektakulär. In der 89.
Minute macht er das 3:0 mit einem traumhaften Fallrückzieher. Auch BVB-Kapitän Nico Schlotterbeck hatte wieder Grund zur Freude.
Nachdem er sich im Juni beim 2:1 im WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste schwer am Sprunggelenk verletzt hatte, gab er gegen Paderborn nach 84 Tagen sein Comeback – und das früher als gedacht. Eigentlich war seine Rückkehr erst nach der Länderspielpause erwartet worden.
Kovač: „Er hat die ganze Zeit richtig hart trainiert, um wieder dabei zu sein. Er ist fit und bereit.“ Bis zur 77.
Minute hat er durchgehalten. Und was ist mit Paderborn?
Auch im dritten Spiel nach der Bundesliga-Rückkehr bleiben die Ostwestfalen torlos. Mit bisher einem Punkt zeigt die Tendenz jetzt schon klar Richtung Kellerkampf.
Immerhin: 7.000 Fans kamen aus Ostwestfalen mit nach Dortmund. Haben Sie Fehler entdeckt?
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