Unsere Basketball-Heldinnen verpassen das WM-Finale: OH NEIN! IHR WART SO TOLL!
Deutschlands Alexis Peterson (31) am Boden. Der Traum vom Endspiel ist geplatzt
Großer Kampf, große Emotionen – aber es fehlt das Happy End!
Unsere Basketball-Damen verlieren das Halbfinale bei der Heim-WM in Berlin gegen Frankreich 64:86. SO SCHADE!
Aber sie machen es dem Favoriten (Silber bei Olympia 2024) lange sehr schwer. Am Ende schwinden dann die Kräfte.
Jetzt geht es am Sonntag um Bronze! Bundestrainer Olaf Lange (54) startet mit Emma Eichmeyer, Fiebich, Luisa Geiselsöder, Britta Daub und Nyara Sabally.
Und nicht mit Frieda Bühner, wie der Hallensprecher die 12650 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof (ausverkauft!) glauben machen will. Deutschland rennt vom Sprungwurf an einem Rückstand hinterher.
Liegt immer knapp hinten. Erst 38 Sekunden vor Ende des Viertels bringt uns Marie Gülich zum ersten Mal in Front (23:22).
Am Ende des Viertels steht es 23:25. Im zweiten Abschnitt wird das Publikum unruhig.
Die Schiedsrichter pfeifen in den ersten Minuten sehr viel für Frankreich, unsere Damen bekommen dagegen kaum Pfiffe zugesprochen. Dazu kommen unnötige Ballverluste – und schon liegen wir mit neun Punkten hinten (29:38).
Zur Halbzeit führt Frankreich 45:38. In den ersten 20 Minuten stehen zwölf Ballverluste auf deutscher Seite, auf französischer gerade mal zwei.
Und trotzdem sind es gerade mal sieben Punkte Rückstand. In der Halle herrscht das Gefühl: Da geht noch was!
Basketball-WM der Frauen: Der Traum vom Titel ist geplatzt. Jetzt holt Euch Bronze!
Das denkt sich auch Deutschlands Basketball-Legende Dirk Nowitzki (48), der wieder an der Seitenlinie sitzt. Neben ihm: Sue Bird (45), eine der ganz Großen des Frauen-Basketballs (u.a.
University of Connecticut). Und nebenbei die langjährige Lebensgefährtin von Ex-Fußballerin Megan Rapinoe (41).
Das Paar hat sich im März 2026 nach fast zehn Jahren Beziehung getrennt. Auch der frühere Bayern-Profi Javi Martinez (38) ist in der Arena.
Genau wie unser Weltmeister Dennis Schröder (32/Charlotte Hornets) mit Familie. Der Start des dritten Viertels geht mächtig daneben.
Die Französinnen beginnen mit einem Neun-Punkte-Lauf, führen mit 54:38. Vorentscheidung?
Nicht mit dieser deutschen Mannschaft! Obwohl es das sechste WM-Spiel in neun Tagen ist (Frankreich hatte als Gruppensieger eine Partie weniger), gibt die Truppe nicht auf.
Kämpft, rennt, verteidigt. Steht sich aber mit diesen Ballverlusten immer wieder selbst im Weg.
50:64 steht es nach 30 Minuten. Umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung gleich zu Beginn des vierten Viertels: Alexandra Wilke bekommt ein Foul angehängt, die Zuschauer pfeifen.
Der Video-Würfel fängt Wilke ein, zeigt, wie sie über den Pfiff einfach nur lacht. Danach verhindern weitere einfache Ballverluste, dass unsere Damen nochmal richtig rankommen.
Nach 34 Minuten haben wir 22 davon, Frankreich gerade mal sechs. Finale weggeworfen!
Am Ende wird das Ergebnis dann sehr deutlich. Trotzdem erhebt sich die Halle und feiert die Mannschaft für ein tolles Turnier!
Beste Werferinnen: Gabby Williams (22 Punkte für Frankreich), Nyara Sabally und Marie Gülich (je zwölf Zähler). ► Im Spiel um Platz 3 geht es am Sonntag (16.30 Uhr, MagentaSport und ProSiebenMaxx live) gegen den Verlierer aus dem zweiten Halbfinale.
Dort stehen sich am Samstagabend Topfavorit USA und Spanien gegenüber. Das Finale steigt am Sonntag um 20 Uhr.
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