Nach 1. Doppelpack: Engelhardt leidet mit Ex-Klub Gladbach Gebremste Freude: Yannick Engelhardt (25) nach seinem Doppelpack gegen seinen Ex-Klub In der letzten Saison war Yannik Engelhardt (25) noch im Fohlen-Trikot aktiv, der Mittelfeldspieler wurde für Gladbach ein Jahr vom italienischen Erstligisten ausgeliehen.

Eine Kaufoption gab es allerdings nicht, der SC Freiburg (wo Engelhardt bereits im Nachwuchsbereich gekickt hatte) machte das Rennen und kaufte den Mittelfeldspieler für sieben Millionen Euro. Ausgerechnet beim 5:0-Sieg der Freiburger gegen seinen alten Klub Borussia bewies Engelhardt, dass er die Kohle wert ist …

Gegen seine alten Kollegen traf der Mittelfeldspieler nämlich doppelt – letzte Saison in Gladbach hatte er für zwei Tore noch insgesamt 31 Einsätze benötigt.

Bei seinem 1:0-Führungstreffer per Kopf nach einer Ecke profitierte er von einem riesigen Patzer von Torhüter Moritz Nicolas (28). Und davon, dass Gegenspieler Hugo Bolin (23) gar nicht erst hochsprang.

Der Treffer zum 4:0 (nach Vorlage des ehemaligen Gladbachers Matthias Ginter) war ein satter Linksschuss aus 18 Metern. Rechtsfuß Engelhardt: „Dass ich einen Treffer per Kopf und den anderen mit links mache, hatte ich so vorher auch nicht auf dem Schirm.“

Wohl auch nicht, dass die Partie gegen seinen Ex-Klub ein solcher Spaziergang wird.

Engelhardt: „Ich fand sie gar nicht so harmlos in der Anfangsphase. Aber mir tut das schon ein bisschen weh für meine alten Mitspieler.

Ich habe dann natürlich auch die Fans erlebt, wie sie fast sarkastisch waren. Ich wünsche dem Verein nur das Beste, habe Gladbach letztes Jahr wirklich lieben gelernt, auch wenn es eine schwierige Saison war.

Ich drücke ihnen die Daumen. Hoffentlich bekommen sie bald die Kurve.“ Bei seinem, ersten Treffer vermied Engelhardt noch jeden Jubel.

Beim 2. Treffer klappte das dann nicht mehr so ganz.

Engelhardt: „Bei meinem ersten Treffer habe ich extra nicht gejubelt, auch vor der Kurve. Aber es war mein erster Doppelpack in der Bundesliga, da war dann schon ein bisschen mehr Freude dabei.“

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