Entwicklung dauerte fast ein Jahr: Alle staunen über dieses Leichtathletik-Outfit Keely Hodgkinson (24) beim 800-Meter-Rennen in London Diese Klamotte sieht schon nach richtig Speed aus. Die Mittelstreckenläuferin Keely Hodgkinson (24) gehört zu den Besten der Welt über die 800 Meter.
Vor zwei Jahren wurde sie Olympiasiegerin und Europameisterin. Jetzt überraschte die Engländerin die Sportwelt mit einem absoluten Hingucker-Outfit.
Hodgkinson dominierte das letzte Rennen ihrer Saison und gewann den 800-Meter-Lauf beim Athlos-Meeting in London. Dabei trug die Läuferin erstmals einen neuen rückenfreien Ganzkörper-Speedanzug mit Kapuze.
Leichtathletik-Fans dürften sich an die Olympischen Spiele 2000 in Sydney erinnern. Denn der aerodynamische Anzug von Hodgkinson ähnelt dem grün-weißen Anzug, den die australische 400-Meter-Läuferin Cathy Freeman (53) trug, als sie vor heimischem Publikum Gold holte.
Als Erste im Ziel: Keely Hodgkinson in ihrem Speed-Anzug
Passenderweise trug Hodgkinson den Anzug während der gerade stattfindenden „London Fashion Week“. Im Ziel kommentierte die Siegerin vor den begeisterten Fans ihr Outfit und sagte: „Ich weiß, der ist ziemlich krass.
Daran habe ich schon lange gemeinsam mit Nike gearbeitet. Das war der richtige Ort, um ihn zu präsentieren.
Geschwindigkeit trifft auf Stil.“
Staunen über dieses Leichtathletik-Outfit
Hodgkinson weiter bei BBC Sport: „Die Entwicklung hat fast ein Jahr gedauert. Es ist eine Mischung aus Mode, Geschwindigkeit und Wissenschaft, die hier zusammenkommen – vielleicht für die Zukunft der Leichtathletik.
Es war eine echte Ehre, dass sie mich ausgewählt haben, um den Anzug als Erste zu zeigen.“
Keely Hodgkinson mit der Siegertrophäe
Hodgkinson siegt zum Saisonabschluss. Doch in den letzten zwei Monaten hatte sie mit Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen und verriet diese Woche: Ein MRT zeigte eine „Anomalie“ in ihrem Oberschenkel.
„Mein Körper ist buchstäblich anders aufgebaut“, sagte die Läuferin der BBC. „Wo die meisten Menschen eine Sehne haben, ist meine geteilt – ich habe zwei –, und wir versuchen herauszufinden, ob das eine Stärke oder eine Schwäche ist.“
Hodgkinson weiter: „Ein Teil von mir möchte darüber sprechen, ein anderer aber nicht, weil ich das Gefühl habe, dass meine Worte verdreht werden oder die Leute dann sagen: ‚Ach, sie sucht nur nach Ausreden‘.“
Hodgkinson lernt noch immer, mit dieser Anomalie umzugehen.
Zwar könne sie trotz Sehnenriss weiterlaufen, sie sei dadurch aber möglicherweise anfälliger für Verletzungen. Haben Sie Fehler entdeckt?
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