Neue Zuckerbrot- und Peitsche-Strategie: Trump-Milliarden für Putin schon VOR Kriegsende? US-Präsident Donald Trump begrüßte den russischen Präsidenten Wladimir Putin 2025 auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska: Macht er ihm jetzt ein neues Angebot?

Washington/Moskau – Zuckerbrot und Peitsche? Die USA könnten im Umgang mit Russlands Machthaber Wladimir Putin (73) künftig eine neue Doppelstrategie beim Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs verfolgen.

Und die dürfte vor allem Europas Verbündete in Rage bringen. Die „New York Times“ berichtet, dass US-Präsident Donald Trump (80) Putin mit Wirtschaftsdeals in Milliardenhöhe locken könnte.

Brisant: Noch VOR einem Kriegsende! Das wäre eine Abkehr von Trumps bisheriger Linie, wonach eine Wiederaufnahme der Wirtschaftsbeziehungen erst nach einem Friedensdeal möglich sein sollte.

Hintergrund der neuen Taktik: Trumps Berater, allen voran die Sondergesandten Steve Witkoff (69) und Jared Kushner (45), wollen offenbar versuchen, den Kreml-Herrscher mit wirtschaftlichen Anreizen zu Zugeständnissen zu bewegen. Russlands Präsident Wladimir Putin (r.) begrüßt am 5. September 2026 in Moskau den US-Sondergesandten Steve Witkoff (M.) und Jared Kushner (l.), den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vor ihren Gesprächen

Kushner soll Putin in die Parade gefahren sein

Das Blatt beschreibt einen bemerkenswerten Moment aus den jüngsten Gesprächen des US-Verhandler-Duos mit Putin: Als der russische Präsident prahlte, seine Armee werde in den kommenden Monaten den gesamten ukrainischen Donbass einnehmen, sei ihm Kushner in die Parade gefahren.

„Bei allem Respekt“, so Kushner, habe Putin genau dasselbe schon vor einem Jahr gesagt. „Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit“, wird Trumps Schwiegersohn zitiert, „dass wir in einem Jahr wieder hier sitzen und Sie uns erneut genau dasselbe sagen?“ Man solle nicht noch ein Jahr verlieren, so sein Argument.

Neues Sanktionsgesetz vor Trump-Signatur

Diese mögliche neue Ukraine-Taktik des Weißen Hauses steht im scharfen Kontrast zu den gerade im Kongress beschlossenen knallharten Sanktionen gegen Moskau. Das nach dem verstorbenen Senator und Ukraine-Unterstützer Lindsey Graham (†71) benannte Gesetz soll Washington erlauben, Länder mit Zöllen von bis zu 100 Prozent zu bestrafen, wenn sie große Mengen russischer Energie kaufen.

Trump hat signalisiert, das Gesetz unterschreiben zu wollen. Vor allem Großabnehmer russischen Öls wie Indien wären stark betroffen.

Skepsis in Kiew und bei europäischen Verbündeten

Welche konkreten Geschäfte Washington dem Kreml anbieten könnte, blieb bislang offen. Moskau sprach früher lediglich von „großen, für beide Seiten vorteilhaften russisch-amerikanischen Projekten“.

Kooperationen bei Seltenen Erden, Aluminium, arktischen Projekten und Energie wurden da genannt. Laut der „Times“ scheint Trump derzeit stärker auf das „Zuckerbrot“ wirtschaftlicher Friedensanreize zu setzen.

Kiew und Europas Verbündete bleiben skeptisch. Und der US-Politologe Scott Erb hält den Ansatz zwar für durchaus überlegenswert, doch fürchtet eher: „Es könnte Putin sogar die Möglichkeit geben, den Krieg noch länger fortzusetzen!“

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