Sie fanden Drogen und Nazi-Zeug: Razzia bei Mitarbeiter der AfD-Spitzenfrau! Ermittler hatten illegale Waffen gesucht Die studierte Architektin Kirsten Brinker (54) ist Frontfrau der Berliner AfD Berlin – Die Ermittler suchten illegale Waffen – sie fanden Drogen und offenbar Nazi-Devotionalien.
Hausdurchsuchung bei einem engen Mitarbeiter von AfD-Spitzenkandidatin Kirsten Brinker (54). Sie tritt zum dritten Mal als Frontfrau der Blauen bei der Berlin-Wahl an.
In der Woche vor dem Wahlsonntag liegt sie 18 Prozent in Umfragen nach Linke und CDU auf Platz drei der Parteien. Jürgen Sch., persönlicher Mitarbeiter im Reinickendorfer Wahlkreisbüro Brinkers, lebt als Single in einem Häuschen im Berliner Ortsteil Lichterfelde.
Dort klingelten in dieser Woche Ermittler. Hausdurchsuchung!
Verdacht auf illegalen Waffenbesitz, lautete der richterliche Beschluss. Die Beamten fanden sie zwar nicht, aber Drogen und Nazi-Zeug.
Und viel AfD-Material. „Ich bin Mitarbeiter von Kirsten Brinker“, brüstete sich der Mann.
Kollegen, die ihn kennen, berichten: Jürgen geht viel auf Flohmärkte, kauft sich alles Mögliche zusammen. Angeblich lagen die Drogen in einer Schallplatte – er behielt sie.
Seine Chefin Brinker zu BILD über seine Nazi-Kollektion: „Ich hatte niemals einen Anhaltspunkt dafür, dass er in einer solchen Richtung tickt. Er ist einfach Sammler.
Wir warten jetzt die Ermittlungen ab.“
Auch SPD hatte eine Hausdurchsuchung
Die Justiz sorgte im Berliner Wahlkampf schon in der vergangenen Woche für Aufsehen: Ermittler aus Hannover nahmen SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (47) das Handy ab und durchsuchten seine Wohnung in Schöneberg. Es ging dabei um die Vergabe eines Klinikgeländes während seiner Amtszeit als Regionalpräsident in Niedersachen.
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