Eine Partei trifft es besonders hart: Mehr als 1300 Wahlplakate in Berlin beschädigt Am 20. September werden in Berlin das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen neu gewählt. Im laufenden Wahlkampf wurden bereits zahlreiche Wahlplakate beschädigt Berlin – Beschmiert, zerrissen, heruntergerissen: Im laufenden Wahlkampf in der Hauptstadt registrierte die Berliner Polizei zwischen dem 2. August und dem 16. September zahlreiche beschädigte Wahlplakate.

Insgesamt wurden mehr als 1300 Fälle von Angriffen auf Wahlplakate gemeldet. Betroffen sind vor allem Wahlplakate der AfD.

Berlinweit wurden bislang 801 Fälle von Sachbeschädigungen an Plakaten der Partei erfasst, wie die Berliner Polizei auf Anfrage von BILD mitteilt. Dahinter folgen die CDU (148), parteilose Kandidaten beziehungsweise Listen (102), Die Linke (95), SPD (88), Bündnis 90/ Die Grünen (37), FDP (30), BSW (16), Volt (13) und ÖDP (2).

Wahlplakate der Alternative für Deutschland (AfD) sind am häufigsten von Sachbeschädigungen betroffen

Besonders viele Sachbeschädigungen in zwei Bezirken

Hotspot der Plakat-Attacken ist Treptow-Köpenick. Dort wurden allein bei AfD-Plakaten 282 Beschädigungen registriert.

Auch in Friedrichshain-Kreuzberg häufen sich die Fälle. Hier wurden unter anderem 155 beschädigte AfD-Plakate gemeldet.

Die Zahlen stammen aus der Statistik zu politisch motivierter Kriminalität und Allgemeinkriminalität. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel?

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