Erster US-Sender bestätigt: Trump lässt Journalisten wirklich nicht rein! Medien wegen angeblicher „Fake News“ aus Weißen Haus verbannt US-Präsident Donald Trump (80) greift erneut massiv in die Pressefreiheit ein Washington – US-Präsident Donald Trump (80) macht ernst: Journalisten des US-Senders MS NOW wird der Zugang zum Gelände des Weißen Hauses verweigert.

Das teilte der Sender am Samstag mit. Damit setzt Trump seinen am Freitag angekündigten Bann gegen mehrere Medien zumindest bei MS NOW um.

Trump hatte angekündigt, CNN, MS NOW (früher MSNBC) und „Politico“ mit sofortiger Wirkung aus dem Weißen Haus zu verbannen. Als Begründung nannte er die aus seiner Sicht negative Berichterstattung der Medien und warf ihnen „FAKE NEWS“ vor.

MS NOW erklärte, der Sender werde Schritte unternehmen, um seine durch den Ersten Verfassungszusatz geschützten Rechte zu verteidigen. Trump hatte am Freitag auf seinem sozialen Netzwerk „Truth Social“ geschrieben, er sei „stolz“, bekannt zu geben, dass er „Fake News CNN, MSNOW … und Politico“ mit sofortiger Wirkung aus dem Weißen Haus verbanne.

Trump schrieb weiter (Großbuchstaben im Original; Anm. d.

Red.): „Der Grund ist ihre ständige Verbreitung von FAKE NEWS! Medienunternehmen sollten nicht in der Lage sein, fortwährend ERFINDUNGEN und LÜGEN zu schreiben oder zu verbreiten, wenn sie über den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Trump-Regierung oder die Vereinigten Staaten von Amerika berichten.“ Er kündigte zugleich an, weitere „Fake-News-Medien“ aus dem Weißen Haus zu verbannen.

Im Oval Office sagte Trump später, die Entscheidung beruhe nicht auf einem einzelnen Bericht, sondern auf einer aus seiner Sicht über Jahre angesammelten negativen Berichterstattung. Betroffen ist auch „Politico“, das wie BILD zum Axel-Springer-Konzern gehört.

Trump wirft dem US-Medium vor, von der Biden-Regierung subventioniert worden zu sein. Hintergrund sind Regierungs-Abos im Wert von insgesamt rund acht Millionen US-Dollar, die nach Trumps Amtsantritt gekündigt wurden.

„Politico“ weist Trumps Darstellung zurück. Das Medienunternehmen erklärte, es werde weiterhin fair über die Regierung berichten und seine durch den Ersten Verfassungszusatz garantierten Rechte gegen jeden Versuch verteidigen, die Berichterstattung einzuschränken.

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