Trump-Truppenhammer!: USA könnten 40.000 Soldaten aus Europa abziehen US-Präsident Donald Trump (80) spricht vor dem Weißen Haus Washington/Berlin – Möglicher Knalleffekt bei den US-Truppen in Europa! Laut einem Bericht des Senders NBC erwägt das Pentagon einen massiven Abzug von 25.000 bis sogar 40.000 Soldaten aus den europäischen Nato-Staaten.
Letzteres wäre die Hälfte der derzeit rund 80.000 US‑Truppen. Der Schritt, der noch nicht endgültig beschlossen sein soll, käme dem größten Abbau der amerikanischen Militärpräsenz seit dem Ende des Kalten Kriegs in den 90ern gleich.
Betroffen wären nicht nur Bodentruppen, sondern auch Flugzeuge, Schiffe, Waffen und andere Waffensysteme. Massiver US-Abzug aus Deutschland droht
Knüppeldick könnte es vor allem für Deutschland kommen: Laut NBC sollen neben Italien und Spanien vorwiegend dort Kontingente abgezogen werden.
Mit rund 36.000 US-Soldaten beherbergt Deutschland derzeit die größte amerikanische Truppenpräsenz in Europa. Aber: Der Plan ist noch nicht finalisiert.
Nato-Oberbefehlshaber General Alexus Grynkewich (54) soll Kriegsminister Pete Hegseth (46) erstmals mehrere Optionen für die dramatische Umstrukturierung der US-Präsenz auf dem alten Kontinent vorlegen. Eine endgültige Empfehlung werde am 6. November erwartet, so der Report.
Eine Transportmaschine der US-Air-Force startet von der US-Airbase in Ramstein
Kürzungen bei Luftwaffe, Marine und Bodentruppen
Laut Insidern werden vier Szenarien geprüft. Darunter: massive Kürzungen bei Luftwaffe, Marine und Bodentruppen – aber auch Varianten, bei denen Kräfte stärker an die Nato-Ostflanke verlegt werden.
Heißt: weniger US-Soldaten in Deutschland oder Südeuropa, dafür möglicherweise mehr in Polen. US-Präsident Donald Trump (80) erklärte am Donnerstag, bei einer stärkeren permanenten US-Militärpräsenz in Polen seien Fortschritte erzielt worden.
Er sprach weiters vom Bau eines neuen US-Stützpunktes, den er „Fort Trump“ nennen wolle, so „Politico“ (gehört wie BILD zu Axel Springer). Der US-Präsident verlangt seit Langem, Europa müsse die Hauptverantwortung für seine eigene Verteidigung übernehmen.
Im Iran-Krieg fühlt er sich von den Verbündeten im Stich gelassen. Gegenüber Nato-Generalsekretär Mark Rutte (59) machte Trump zuletzt klar, was er vor allem von den Partnern erwartet: „Loyalität.“
Aber: Legen sich Republikaner quer?
Allerdings: Sollte Trump den Radikalschritt tatsächlich wagen, ist mit massivem Widerstand zu rechnen – auch aus den eigenen republikanischen Reihen. Der mögliche Truppenabbau kommt zudem zu einer Zeit wachsender Bedrohungen durch Russlands Kriegstreiber Wladimir Putin (73): Sabotageaktionen, Cyberangriffe und Drohnenflüge sorgen für Alarm.
Selbst innerhalb des Trump-Kabinetts gibt es Widerstand. Außenminister Marco Rubio (55) gilt als Bremser: Ein drastischer Abbau sollte bereits im Juni präsentiert werden, doch Rubio soll den Schritt in letzter Minute gestoppt haben.
Zum Vergleich: In den 1950er-Jahren waren mehr als 400.000 US-Soldaten in Europa stationiert. Bald könnte es beim Maximalabzug-Szenario nur noch etwa ein Zehntel sein.
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