Die Mullahs schossen wahllos in die Menge: 30 OPs! Iranischer Demonstrant stirbt an Schusswunden Mehdi Nosrati Bildashi wurde nur 21 Jahre alt Acht Monate kämpfte er, 30 Operationen sollten sein Leben retten.
Am Ende behielten die Mullahs die Oberhand. Mehdi Nosrati Bildashi starb am 12. September an den Folgen seiner Verletzungen und einer Lungeninfektion.
Ein junger Mann in der Blüte seines Lebens, der nichts weiter wollte als Freiheit – ein Recht, das für Millionen Menschen nicht selbstverständlich ist. Der 21-jährige Taekwondo-Sportler nahm im Januar an den Protesten gegen die islamistische Diktatur im Iran teil.
Er reihte sich in zehntausende Menschen ein, die friedlich nach einer Revolution riefen. In den Augen der Mullahs war das eine Provokation, die sie mit unbeschreiblicher Gewalt beantworteten.
Ihre Schergen schossen wahllos in die Menge – und trafen dabei auch Mehdi Bildashi. Eine Patrone verletzte am Abend des 8. Januar seine Bauchspeicheldrüse und seinen Darm schwer.
Es folgten mehrfache Operationen. Durch seine Verletzungen verlor der Sportler mehr als 30 Kilogramm Gewicht.
Sein Körper hatte nach acht Monaten Überlebenskampf keine Kraft mehr. Nicht nur Verletzungen als solche sind ein Problem – erschwerend ist es, dass die meisten Demonstranten nicht einfach so in ein Krankenhaus gehen können, um sich behandeln zu lassen.
Denn Mullah-Schergen überwachen auch medizinische Einrichtungen und haben während der Protestwellen Verletzte direkt aus den Betten gezogen, um sie in die berüchtigten Gefängnisse zu bringen. Die friedlichen Demonstranten erlitten übelste Verletzungen durch Schüsse der Mullah-Truppen
„Nach einer der Operationen half mir der Arzt, das Krankenhaus zu verlassen, weil sich viele Sicherheitsbeamte in der Notaufnahme befanden“, berichtet einer der Demonstranten.
Die Ärzte haben seine Verletzungen als Verkehrsunfall deklariert und ihm später geholfen, das Krankenhaus zu verlassen und dabei nicht in die Hände der Mullah-Schergen zu fallen. „Ich weiß wirklich nicht, wie ich dem medizinischen Personal danken soll“, fügte er hinzu.
„Sie haben umfassend mitgewirkt und alles versucht, um sicherzustellen, dass mir nichts Schlimmeres passiert.“
Er schildert die Schüsse vom 8. Januar: „Mein ganzer Körper ist von Schrotkugeln übersät. Die Kugel traf mich aus nächster Nähe ins Bein“, sagte er.
„Nach dem Schuss schleiften sie mich, obwohl ich in einem sehr schlechten Zustand war, über den Boden. Ich werde diese Nacht nie vergessen.“
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