KI-Warnung von Top-Experten: „Wohlstand und Sicherheit aller Europäer bedroht“ Wir haben nur noch drei Monate, um im Rennen um die Künstliche Intelligenz aufzuholen Experten warnen davor, dass Europa im KI-Wettrennen abgehängt wird Berlin – Es ist ein Weckruf an alle europäischen Politiker: Die wichtigsten Wirtschafts- und KI-Experten des Kontinents warnen, dass Europa für immer von ausländischen Regierungen und Einzelpersonen abhängig werden könnte, sollte in diesem Jahr nicht gehandelt werden. Im Klartext: Die Experten geben uns nur noch gut drei Monate, bevor wir bei Künstlicher Intelligenz (KI) vollständig abgehängt werden!

Die ehemalige Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager (58), macht klar: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Europa zum Spielfeld ausländischer Mächte wird. Überall in der Union nehmen Regierungen KI (...) nicht ernst genug (...).“

„Europa droht ohne entschlossenes Handeln ab diesem Jahr eine dauerhafte Marginalisierung“, warnt der Top-Ökonom Clemens Fuest (58, Ifo Institut).

Europäische KI-Entwickler erwirtschafteten zusammen weniger als 2 Prozent des Umsatzes von nur zwei amerikanischen Konkurrenten. Fuest deutlich: „Insgesamt bedroht dieser Status quo den Wohlstand, die Souveränität und die Sicherheit aller Europäer.“

Die beiden derzeit führenden KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic sitzen in den USA, auch in China werden KI-Modelle entwickelt.

Die EU hat im Vergleich wenige Rechenzentren, in denen die nötigen Datenmengen verarbeitet werden können. Es stehe außer Frage, „dass KI den Verlauf unser aller Zukunft bestimmen wird – ob im öffentlichen Dienst oder in den Unternehmen, von denen unsere Beschäftigung abhängt“, erklärte der französische Ökonom und Nobelpreisträger Philippe Aghion (70).

Es sei deshalb „unerlässlich“, dass die EU ihre Bemühungen um eine eigene KI-Entwicklung „verzehnfacht“. Investitionen von 1,3 Billionen Euro notwendig

Die Expertengruppe listet mehr als 40 Empfehlungen auf, mit denen Europa im Wettbewerb mit den USA und China aufholen soll.

Regierungen und EU-Institutionen sollen mit führenden KI-Experten zusammenarbeiten. Die 27 EU-Länder sollen sich untereinander abstimmen und sicherstellen, dass sie mit den nötigen Materialien versorgt sind.

Dazu gehören Halbleiter und Rohstoffe wie Lithium und Seltene Erden. Außerdem soll Europa seine Rechenzentren massiv ausbauen.

Der Kontinent brauche dafür in den kommenden drei Jahren 45 Gigawatt an zusätzlicher Energie, um nicht vom Ausland abhängig zu sein, erklärte Wirtschaftsweisen-Chefin Monika Schnitzer (65). Dafür seien Investitionen von rund 1,3 Billionen Euro erforderlich.

Dafür müsse die EU auch Investitionen aus dem Ausland an Land ziehen. Die Experten verweisen auch auf Risiken, etwa wenn Künstliche Intelligenz Behörden, Regierungen oder Verkehrsnetze hackt.

Europa müsse sich deshalb auf solche Katastrophen vorbereiten, von Cyberangriffen bis zu von KI organisierten Chemieattacken. Zustimmung von der EU-Abgeordneten Angelika Niebler (63).

Die CSU-Vize zu BILD: „Auf Gefahren in KI-Geschwindigkeit dürfen wir nicht in Institutionengeschwindigkeit reagieren.“

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