Mitschnitte beweisen: Linke sehen Hamas-Massaker als „Akt des Widerstands“ Wollen die Linken Waffen für die Hamas? Eine Landesarbeitsgemeinschaft fordert „materielle Unterstützung des palästinensischen Widerstands“ Berlin – Blanker Israelhass bei den Berliner Linken: Teile der Partei sehen laut Recherchen der „Welt“ (gehört wie BILD zu Axel Springer) das brutale Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 offenbar als „Akt des Widerstands“.
In einer internen Sitzung wurde die Hamas-Gewalt demnach verteidigt, zudem forderten Aktivisten die Unterstützung des „palästinensischen Widerstands in all seinen Formen“. In einem Antrag der Landesarbeitsgemeinschaft „Palästinasolidarität“ wurde unter anderem „volle politische und materielle Unterstützung des palästinensischen Widerstands in all seinen Formen“ gefordert.
Das geht aus Audio-Aufnahmen hervor, die der „Welt“ vorliegen. Einer der Initiatoren sagte demnach: „Der 7. Oktober war ein grausamer terroristischer Akt?
Wir sollten da deutlich sagen: Nein, das war ein Akt des Widerstands.“ Auch die Bezeichnung der Hamas-Gewalt als Terrorismus wurde zurückgewiesen. Stattdessen sei von „Gewalt in Selbstverteidigung“ gesprochen worden.
An der Sitzung nahm auch der radikale Aktivist Ramsis Kilani teil, obwohl er eigentlich kurz zuvor wegen terrorverherrlichender Äußerungen aus der Linkspartei ausgeschlossen worden war. Konsequenzen musste er offenbar nicht fürchten.
Stattdessen geriet ein Parteimitglied ins Visier, das angeblich Informationen an Medien weitergegeben hatte. Die damalige Vize-Landesvorsitzende Ongoo Buyanjargal entfernte ihn deshalb aus einer parteiinternen Chatgruppe.
„Yallah, yallah, Intifada“: Der Rapper Dahabflex rief zuletzt bei einer Linken-Veranstaltung zur Gewalt gegen Israel auf
Bei Linken-Veranstaltung wird zur „Intifada“ aufgerufen
Im Wahlkampf in Berlin gibt es immer wieder antisemitische Ausfälle: Zuletzt trat der Rapper Dahabflex bei einer Linken-Veranstaltung auf. Der Musiker rief bei seinem Auftritt zur „Intifada“ auf – zum gewalttätigen Angriff auf Israel.
Dabei hatte der Berliner Landesvorstand eigentlich schon im Oktober 2024 eine klare Linie beschlossen: „Unsere Solidarität endet dort, wo das Massaker des 7. Oktober als Akt des Widerstandes (sic!) gefeiert wird.“
Am 7. Oktober 2023 überfielen Hamas-Terroristen Israel. Dabei wurden rund 1200 Menschen massakriert und mehr als 250 weitere als Geiseln verschleppt.
Der Angriff löste den Gaza-Krieg aus, der bis heute andauert. Israel kämpft dabei gegen die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen.
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