Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Zahlen zur finanziellen Situation von Rentnern und Pensionären in Deutschland veröffentlicht. Demnach beträgt das mittlere Haushaltsnettoeinkommen von Senioren ab 65 Jahren bundesweit rund 2.330 Euro pro Monat.

Im Westen liegt der Median bei 2.350 Euro, im Osten etwas darunter bei 2.270 Euro. Insgesamt wurden die Daten von 13,6 Millionen älteren Menschen ausgewertet.

Die Haupteinnahmequelle der Rentner sind mit 93 Prozent Renten und Pensionen. Einnahmen aus Vermögen wie Miete oder Kapitalerträge machen bundesweit nur vier Prozent aus, wobei dieser Anteil im Westen mit vier Prozent deutlich höher ist als im Osten mit einem Prozent.

Transferleistungen wie Grundsicherung betragen zwei Prozent, Erwerbseinkommen ein Prozent. Das Armutsrisiko bei den über 65-Jährigen liegt bei 18,9 Prozent und liegt damit über dem Wert der Gesamtbevölkerung von 16,1 Prozent.

Regional zeigen sich nur geringe Unterschiede zwischen Ost (18,5 Prozent) und West (19,0 Prozent). Hinsichtlich des Vermögens zeigen Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass Haushalte mit Senioren zwischen 65 und 74 Jahren ein mittleres Nettovermögen von etwa 220.000 Euro besitzen, während es bei älteren Haushalten ab 75 Jahren rund 172.500 Euro sind.

Zudem wohnen 57 Prozent der Ruheständler bundesweit in eigenen Immobilien, mit starken regionalen Differenzen: 61 Prozent im Westen und 44 Prozent im Osten.