Klitschko-Ex über Freundin Hayden Panettiere (†36): „Vielleicht wirst du jetzt mein Engel und zeigst mir den Weg“ Enge Freundinnen: Natalia Yegorova (52, r.), die Ex-Frau von Vitali Klitschko, stand der verstorbenen Schauspielerin Hayden Panettiere (36) viele Jahre lang sehr nahe. Dieses Foto postete Yegorova bei Instagram Hamburg – Eine Woche lang wollte Natalia Yegorova, Ex-Frau von Boxlegende Vitali Klitschko (55), niemanden sehen.

„Ich habe mich vor allen Menschen versteckt. Ich schaute mir von morgens bis abends Fotos von ihr an, habe ihre Biografie gelesen und mir ihr Hörbuch angehört.

Ich habe ganz viel geweint.“ Der Tod von US‑Schauspielerin Hayden Panettiere am 16. August mit nur 36 Jahren hat Natalia Yegorova (52) tief getroffen. Inzwischen gibt es neue Erkenntnisse zu ihrem Tod.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Panettiere an einer Fentanyl-Überdosis starb. Die endgültigen toxikologischen Ergebnisse stehen allerdings noch aus, die Todesursache ist offiziell noch nicht abschließend bestätigt.

Kurz nach Panettieres Tod postete Yegorova auf Instagram viele Fotos und Erinnerungen an die intensive Freundschaft mit Hayden. So auch dieses

Yegorova: „Sie war für mich wie meine Schwester“

Natalia und Hayden waren einmal Schwägerinnen und beste Freundinnen.

Hayden war mit Vitalis Bruder Wladimir Klitschko (50) liiert und zeitweise verlobt. Deren gemeinsame Tochter Kaya (11) lebt bei ihrem Vater.

Doch aus einer familiären Verbindung zwischen zwei berühmten Paaren wurde zwischen Natalia und Hayden eine eigene, tiefe Freundschaft. „Sie war für mich wie meine Schwester“, erzählt Natalia BILD.

Natalia erinnert sich noch genau an ihr erstes Treffen. „Als Wladimir uns von ihr erzählte, dachte ich: Oh mein Gott, Hollywoodstar, 20 Jahre alt.

Was soll ich mit diesem Mädchen besprechen? Ich war skeptisch.“ Dann kam Hayden.

„Sie war wie ein frischer Wind, wie ein Wirbel. Alles war plötzlich so fröhlich, schön und voller Kraft.

Wir verstanden uns sofort.“

Im Dezember 2015 waren sie noch ein eingeschworenes Familien-Team: Damals kamen Wladimir Klitschko (damals 39, l.) und Freundin Hayden Panettiere (damals 26) mit Vitali Klitschko (damals 44) und Ehefrau Natalia (damals 41, r.) zur BILD-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ in Berlin

Natalia muss lachen, als sie an diese Zeit zurückdenkt. „Wir waren Unruhestifterinnen.

Wenn wir zusammen waren, gab es keine Chance gegen uns. Da waren zwei Powerfrauen.“ Hayden wurde für Natalia zu einer wichtigen Verbündeten.

„Sie war immer an meiner Seite. Sie hat mich immer angefeuert.“ Als Natalia ihre eigene Musik veröffentlichte und auf der Bühne stand, war Hayden da.

„Wenn sie mich singen hörte, sagte sie: Mädchen, mach weiter. Du musst singen.

Sie war so stolz, als ich mein Album veröffentlicht habe. Sie war bei meinen ersten Auftritten dabei.

Sie war wirklich meine große Unterstützerin.“

Zuletzt sahen sie sich auf dem Weihnachtsmarkt

Auch nach dem Ende ihrer jeweiligen Beziehungen zu den Klitschko-Brüdern blieb die Verbindung bestehen. Zuletzt sahen sie sich vor gut zwei Jahren in Hamburg.

„Wir hatten eine wunderschöne Zeit. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, haben viel geredet.

Ich habe gesehen, da ist so viel Schmerz in ihr. Wir haben auch über den Tod ihres Bruders gesprochen.

Ich habe gespürt, da ist Trauer ohne Ende. Ich hoffte so sehr, dass sie zu sich selbst findet.“

Als Yegorova (l.) Panettiere kennenlernte, war sie zunächst skeptisch aufgrund des großen Altersunterschiedes.

Doch die Frauen wurden füreinander zu echten Herzensmenschen. Hier saßen Panettiere (damals 21) und Yegorova (damals 36) im Oktober 2010 in Hamburg am Boxring nebeneinander.

Damals verteidigte Vitali Klitschko seinen WM-Titel gegen den US-Boxer Shannon Briggs

Als Natalia 2025 für eine Weiterbildung in Los Angeles war, wollten die Frauen sich wiedersehen. Natalia arbeitet inzwischen als Klangpraktikerin mit Kristallklangschalen, Meditation und ihrer Stimme.

„Sie schrieb mir: Mädchen, ich bin so beschäftigt mit der Veröffentlichung meines Buches. Ich schaffe es leider nicht.

Ich freute mich für sie und dachte wirklich: ‚Dieses Buch ist für Hayden ein neuer Anfang.‘“

Nach Haydens Tod kontaktierte Natalia ihre Familie

Sie übermittelte ihren Eltern ihr Beileid. Natalia sagt: „Wenn du zwei Kinder verlierst, brauchst du Abstand.

Ich dränge mich nicht auf. Sie wissen aber, ich bin für sie da.

Sie müssen erst einmal selbst klarkommen mit ihrem Verlust.“

Ausgerechnet am Tag, an dem Natalia vom Tod ihrer Freundin erfuhr, passierte etwas, das sie bis heute tief berührt. „Ich stand unter Schock und wollte meine Klangschalen spielen, um wieder ein wenig Balance zu finden, und dann zerbrach eine meiner Kristallklangschalen.“ Ausgerechnet jene Schale, die den Namen „Grandmother“, auf Deutsch „Großmutter“, trägt.

„Normalerweise wäre ich völlig fertig gewesen, weil diese Schalen für mich so besonders und auch sehr wertvoll sind. Aber in diesem Moment war es wie ein Symbol für Hayden.

Es war, als würde sich ein Kreis schließen. Ich habe gesagt: ‚Okay, Baby, die ist für dich.‘“

Natalia zu BILD: „Man muss lernen, mit schweren Emotionen umzugehen.

Man darf sie nicht unterdrücken.“ Besonders bewegend war für sie, Haydens Stimme im Hörbuch zu hören. „Es war fast so, als wäre sie da.

Sie spricht in dem Buch auch so voller Liebe über mich.“ Natürlich habe sie sich gefragt, ob man mehr hätte machen können. „Wenn Menschen auf zwei Kontinenten leben, kannst du nicht sehen, was wirklich im Leben des anderen passiert.

Du kannst nicht in einen Menschen hineinschauen. Ein Mensch zeigt dir nur so viel, wie er in diesem Moment zeigen kann.“

Mit Bian Hickerson (37) verband Panettiere eine turbulente On-off-Beziehung.

Sie verstarb während eines Ausfluges mit ihm und dessen Bruder Zach Hickerson in einer Ferienwohnung im Ort Greenville

Manchmal stellt sie ein Foto von Hayden vor sich auf den Tisch. Dann redet sie mit ihr.

„Ich habe ihr gesagt: Vielleicht wirst du jetzt mein Engel und zeigst mir den Weg. Hayden hatte eine unglaubliche Menschenkenntnis.

Sie hat dich in der Seele gesehen. Sie war so weise“, sagt Natalia.

„Ich werde sie immer fröhlich in meinen Erinnerungen behalten.“ Die Trauer bleibt. Die Liebe auch.

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