„Bares für Rares“ am 17. September 2026: Diese Silberschale ist überraschend wertvoll Die Jardiniere in der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ besteht aus 800er Silber Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten.
In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten. BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Donnerstag, dem 17. September 2026, zum Verkauf gestellt werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Der Verkäufer Jürgen aus Heidenheim an der Brenz bringt eine große Jardinière mit Présentoir mit in die Sendung von Horst Lichter. Bei dem Stück handelt es sich um eine Blumenschale, welche auf einer Aufsatzplatte steht.
Diese stammt aus einem Familiennachlass: Sie wurde seiner Mutter vermacht und später an ihn weitergegeben. In der Expertise wird das Objekt als Jugendstil-Arbeit der Kölner Silberschmiede Gabriel Hermeling vorgestellt.
Die Jardiniere besteht aus 800er-Silber und trägt eine Widmung der Stadt Wesel an das Clevesche Feldartillerie-Regiment Nr. 43 aus dem Jahr 1903. Zudem finden sich Herstellerzeichen von Gabriel Hermeling.
Es handelt sich um ein dreiteiliges Set
In den Unterbau ist eine Spiegelplatte eingelassen. Der Spiegel sollte die Wirkung des Blumenschmucks und des Silberobjekts verstärken.
Auf der Rückseite des Présentoirs befindet sich eine dreiteilige Eichenholzplatte, die als stabile Trägerkonstruktion für den schweren Spiegel dient. Das Présentoir mit Holz, Spiegel und Rahmen bringt insgesamt etwa 5,5 Kilogramm auf die Waage.
Der Silberankaufswert wird mit rund 3.250 bis 3.800 Euro angegeben. Wegen der historischen Bedeutung und des Werts für Sammler liegt die Schätzung deutlich höher – bei 4.500 bis 5.200 Euro.
Im Händlerraum beginnen die Gebote bei 500 Euro. Schließlich wechselt das Stück für 4.300 Euro den Besitzer.
Alle weiteren Raritäten vom 17. September 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:
Goldenes Schmuckensemble um 1840: Der Familienbesitz stammt aus mehreren Generationen. Das Ensemble besteht aus Brosche und umgearbeiteten Ohrringen aus 585er-Gold mit Emaille und Flussperlen.
Es wurde schließlich zum Preis von 1.400 Euro verkauft. Expertenschätzung: 1.200 bis 1.400 Euro
„Der fliehende Germane“ von Rudolf Maison: Das Erbstück eines Verkäufers aus Heidelberg wurde für 2.000 Euro verkauft.
Die Bronze geht auf einen Entwurf von 1902 zurück und zeigt einen fliehenden Germanen auf einem Pferd. Expertenschätzung: 1.800 bis 2.200 Euro
Friseurbüste aus dem Art déco: Der Flohmarktfund einer Make-up-Artistin aus Düsseldorf wurde bei „Bares für Rares“ für 550 Euro verkauft.
Die Gipsbüste stammt aus den 1920er-Jahren und wurde ursprünglich als Friseur- und Schaufenstermodell genutzt. Expertenschätzung: 500 bis 700 Euro
Sammlung mit Zigarrenbanderolen und Musterstreifen: Der Dachbodenfund aus Gomaringen wird auf die 1920er-Jahre datiert.
Er hat den Händlern so gut gefallen, dass er 400 Euro erzielen konnte. Die Musterstreifen stammen von Druckereien und wurden zur Präsentation von Zigarrenbanderolen genutzt.
Expertenschätzung: 50 bis 80 Euro
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF. Haben Sie Fehler entdeckt?
Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

