Prozess wird wieder aufgerollt: Ab Februar geht es für Marius um alles Ab Februar wird vor Gericht erneut über die Zukunft von Marius Borg Høiby (29) entschieden Oslo (Norwegen) – Noch vor wenigen Tagen stand Marius Borg Høibys (29) Auftreten beim bewegenden Staatsbegräbnis von König Harald V. (†89) im Fokus.

Mit Fußfessel, Ohrringen und deutlich verändertem Aussehen sorgte der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (53) für Gesprächsstoff. Jetzt rückt wieder der Fall in den Mittelpunkt, der Norwegen seit Monaten beschäftigt.

Das Berufungsgericht in Oslo hat grünes Licht für eine neue Verhandlung gegeben. Damit wird der spektakuläre Fall gegen Marius erneut vor Gericht aufgerollt.

Nach Angaben des Gerichts beginnt die Berufungsverhandlung am 9. Februar 2027. Aktuell sind 16 Verhandlungstage vorgesehen. Das Verfahren soll nach derzeitigem Stand am 5. März 2027 abgeschlossen werden.

Marius’ neuer Look bei der Beerdigung seines Stief-Opas König Harald V. am 9. September sorgte weltweit für Aufsehen

Marius wurde zu vier Jahren Haft verurteilt

Für Marius steht viel auf dem Spiel.

Erst am 15. Juni 2026 war er wegen zweier Vergewaltigungen, Misshandlung in engen Beziehungen, schwerer Körperverletzung und weiterer Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. In zwei weiteren Vergewaltigungsfällen wurde er freigesprochen.

Kurz nach dem Urteil legte Marius Berufung gegen die beiden Vergewaltigungsurteile und einen Fall häuslicher Gewalt ein. Januar 2026: Marius auf dem Weg zu seinen Anwälten.

Einen Monat später begann mit seiner Verhandlung einer der spektakulärsten Prozesse Norwegens

Im Mittelpunkt der neuen Verhandlung stehen damit erneut die Fälle der sogenannten „Skaugum-Frau“ und der „Oslo-Frau“. Nach Überzeugung des Gerichts soll Marius beide Frauen nach Feiern sexuell missbraucht haben, nachdem sie eingeschlafen waren.

Zudem wird das Urteil wegen Misshandlung seiner Ex-Freundin Nora Haukland noch einmal überprüft. Insgesamt umfasste die ursprüngliche Anklage rund 40 Vorwürfe.

Sie reichten von Verstößen im Straßenverkehr über Drogendelikte bis hin zu Körperverletzung, Drohungen und Vergewaltigung. Gegen zahlreiche Schuldsprüche legte Marius allerdings keine Berufung ein.

Bis zum Ende des neuen Verfahrens bleibt das Urteil vom 15. Juni nicht rechtskräftig. Für Norwegens Königsfamilie bedeutet das, dass der Fall sie auch 2027 noch begleiten wird.

Für Marius geht es ab Februar um seine Zukunft. Haben Sie Fehler entdeckt?

Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!