Kim Kardashian: EIN EURO Entschädigung für schlimmste Nacht ihres Lebens Die Täter raubten ihr Schmuck im Millionenwert und hinterließen einen tiefen Schock. Was Kim Kardashian (45) fast zehn Jahre später dafür bekommt?

Einen symbolischen Euro

Paris (Frankreich) – Die Täter erbeuteten Schmuck für mehrere Millionen, fesselten Kim Kardashian (45) und versetzten sie in Todesangst. Fast zehn Jahre später steht nun fest, wie viel Entschädigung der Reality-Star dafür bekommt: genau EINEN Euro!

Was zunächst wie ein schlechter Witz klingt, ist genau das, was Kim Kardashian selbst verlangt hatte. Ein Gericht in Paris sprach dem US-Star einen symbolischen Euro Schadenersatz für den brutalen Raubüberfall von 2016 zu.

Der eine Euro Entschädigung dürfte auf dem Konto von Reality-Star Kim Kardashian kaum auffallen: Ihr Vermögen wird auf rund 1,9 Milliarden US-Dollar geschätzt

Kim Kardashian ging es nicht ums Geld

Gemeinsam mit ihrer Stylistin Simone Harouche (46), die den Überfall damals miterlebte, erklärte Kardashian, bei der Entscheidung gehe es vielmehr „um Verantwortlichkeit und Anerkennung“. Die beiden Frauen dankten der französischen Justiz.

Im Mai 2025 hatte das Pariser Gericht acht Angeklagte schuldig gesprochen. Wegen bereits verbüßter Untersuchungshaft musste allerdings keiner der Verurteilten erneut hinter Gitter.

Jetzt folgte die Entscheidung über die Entschädigungen. Während Kardashian bewusst nur den symbolischen Euro forderte, bekommt ihre Stylistin Simone Harouche nach Angaben eines beteiligten Anwalts 50.000 Euro – genau die Summe, die sie verlangt hatte.

Noch deutlich mehr sprach das Gericht dem damaligen Hotel-Rezeptionisten zu: rund 110.000 Euro. Der Mann hatte erklärt, der Überfall habe ihn schwer traumatisiert.

Gefordert hatte er insgesamt 550.000 Euro. Sein Anwalt Mohand Ouidja wertete die Entscheidung trotz der deutlich geringeren Summe als Sieg.

So sieht ein BILD-Zeichner die dramatischen Momente der Tat: Die Gangster, verkleidet in Polizeiuniformen, fesselten Kim Kardashian, klebten ihr den Mund zu, legten sie in die Badewanne und sperrten sie ein

Laut Polizei hatten die Täter ihr prominentes Opfer 2016 über dessen Aktivitäten in den sozialen Medien ausgekundschaftet. Kardashians Posts wurden für die Bande so zum unfreiwilligen Reiseplan.

Mehrere der Täter waren zum Zeitpunkt des Überfalls bereits über 60 Jahre alt. Wegen ihres fortgeschrittenen Alters bekam die Bande in Frankreich schnell einen wenig schmeichelhaften Spitznamen: „les papys braqueurs“ – die „Opa-Räuber“.

Die Seniorentruppe hatte es also durchaus in sich. Zwar blieb Kim Kardashian bei dem Überfall körperlich weitgehend unversehrt, aus dem Kopf ging ihr die schreckliche Nacht jedoch nie.

Fast zehn Jahre später ist nun auch das juristische Kapitel abgeschlossen. Und vielleicht macht genau dieser Abschluss die Erinnerung nicht ungeschehen, aber zumindest ein kleines bisschen leichter.

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