Nach Macklemore Tour-Rauswurf: Vier Support-Acts von Ed Sheeran schmeißen hin Ed Sheeran bei einem Auftritt in New York New York – Ed Sheeran hat sich zum Tour-Rauswurf von US-Rapper Macklemore geäußert. Der Popstar stellte klar: Die Entscheidung traf nicht er, sondern der Tourveranstalter.
Hintergrund sind pro-palästinensische Äußerungen des Rappers bei Konzerten. Nach seinem Rauswurf haben jetzt vier Voracts ihre Teilnahme an der Tour abgesagt.
Sänger Aaron Rowe, die Band Beoga, der Musiker Finneas O'Connell und die dänische Band Lukas Graham haben am Dienstag auf Instagram gepostet, dass sie sich von Sheerans Tournee zurückziehen würden. Finneas, der Bruder von Weltstar Billie Eilish, schrieb: „Künstler dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden, wenn sie sich für die Unterdrückten stark machen.“
Songwriter Finneas O'Connell mit seiner Schwester Billie Eilish
Auch Ed Sheeran hat sich inzwischen zum Rausschmiss des Rappers geäußert.
Er schrieb auf Instagram, er habe in den vergangenen Tagen ausgiebig mit Vertretern der Veranstaltungsorte, dem Tourveranstalter und „Aktivisten auf beiden Seiten“ gesprochen. Ziel: eine gemeinsame Lösung finden.
Doch ohne Erfolg. Sheeran: „Entsetzt vom Nahost-Konflikt“
Der britische Sänger betonte, er sei „entsetzt“ vom Nahost-Konflikt und dem Leid auf beiden Seiten.
„Ich habe meine persönliche Meinung zu diesem verheerenden Konflikt. Nur weil ich mich dazu nicht öffentlich äußere, heißt es nicht, dass ich diese nicht habe.“
Sheeran respektiere zwar, dass Macklemore sich laut für das stark mache, woran er glaube.
Doch er selbst habe für sich entschieden, seine Auftritte nicht für politische Meinungsäußerungen zu nutzen. Vor allem, weil unter seinen Zuschauern viele junge Menschen, darunter auch Kinder, von überall her seien.
Für diese wolle er einen „Ort der Sicherheit und Zuflucht“ schaffen. Macklemore gelang 2012 mit dem Song „Thrift Shop“ der Durchbruch
Zuvor hatte Macklemore (43) mitgeteilt, dass „Ed Sheeran und sein Team“ ihn aus der Tour gestrichen hätten.
Laut Medienberichten hatte der Rapper auf Konzerten gesagt: „Einer der Gründe, warum ich bei dieser Tour mitmachen wollte, war, dass ich hier auf Bühnen und in Stadien in ganz Amerika stehen und zwei Worte sagen kann: Free Palestine.“ Die Organisation Israeli-American Council hatte laut Medien daraufhin eine Petition gestartet. Darin rief sie Sheeran dazu auf, den Rapper auf seiner Tour nicht weiter auftreten zu lassen.
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