Prominente beim Anstich: Silbereisen und DJ Ötzi feiern auf der Wiesn Das Oktoberfest ist eröffnet! Florian Silbereisen (45) und DJ Ötzi (55) verfolgten den Anstich im Schottenhamel-Festzelt München (Bayern) – O’zapft is!

Punkt 12 Uhr hat auf der Theresienwiese die fünfte Jahreszeit begonnen. Mit nur zwei Schlägen versenkte Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause (36, Grüne) im Schottenhamel-Festzelt den Zapfhahn im ersten Fass.

Wenige Sekunden später hielt traditionell Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU) die erste Maß in den Händen. Das 191. Oktoberfest ist eröffnet.

Bis zum 4. Oktober werden rund 6,5 Millionen Besucher auf dem größten Volksfest der Welt erwartet. Schon am ersten Tag strömten Tausende Menschen in Dirndl und Lederhose auf die Wiesn.

Auf den Wegen zwischen den Festzelten wurde gelacht, angestoßen und fotografiert. Überall klirrten Bierkrüge, spielten Blaskapellen auf und wehten die Düfte von gebrannten Mandeln, Hendl und frischen Brezn durch die warme Spätsommerluft.

Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (36, Die Grünen, M.) schaffte den Anstich mit zwei Schlägen

Die Wiesn ist für Silbereisen eine Kindheitserinnerung

Den traditionellen Anstich verfolgten zahlreiche Prominente aus nächster Nähe. Direkt gegenüber der Anstich-Box saßen unter anderem Entertainer Florian Silbereisen (45) und DJ Ötzi (55).

Für Silbereisen ist es weit mehr als ein Volksfest. „Wiesn ist für mich eine Kindheitserinnerung.

Schon als kleiner Junge war es immer wie ein Feiertag, wenn ich einmal mit den Eltern auf das Oktoberfest gegangen bin“, so er zu BILD. „Diese Tradition ist in der heutigen Zeit eine feste Konstante, die für mich dazugehört.

Zumal ich immer viele liebe Freunde treffe.“ Und zu der Anstich-Premiere von OB Krause: „Respekt und Gratulation, dass er das mit zwei Schlägen geschafft hat.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU, l.) und Münchens OB Krause prosten sich zu

Auch DJ Ötzi schwärmt vom besonderen Gefühl auf der Theresienwiese. „Obwohl das Oktoberfest ja in Bayern stattfindet und ich ein Tiroler bin.

Aber wenn sich alle fesch anziehen, gemeinsam feiern und aufeinander aufpassen, dann ist das schon etwas Besonderes.“ Genau das machte sich bereits am Eröffnungstag bemerkbar. Freunde lagen sich in den Armen, Touristen aus aller Welt posierten vor den Festzelten für Erinnerungsfotos, und auf den Bierbänken dauerte es oft nur wenige Minuten, bis Fremde miteinander ins Gespräch kamen.

Kaum ein anderer Ort schafft es, Menschen aus so vielen Ländern und Generationen an einem Tisch zusammenzubringen. Zum Start der Wiesn waren Touristen und Einheimische in den Zelten fröhlich vereint

Günstig ist dieses Vergnügen allerdings nicht.

Bis zu 15,90 Euro kostet eine Maß Bier, etwa im Löwenbräu-Festzelt, in der Bräurosl oder im Armbrustschützenzelt. Dafür bekommt niemand ein gewöhnliches Helles.

Das spezielle Wiesn-Bier bringt mehr als sechs Prozent Alkohol mit. Wer also glaubt, eine Maß sei schnell getrunken, unterschätzt oft die Wirkung von einem Liter Festbier.

Erfahrene Wiesn-Gänger setzen deshalb zwischen den Maßkrügen regelmäßig auf Wasser. Wer lieber nostalgisch feiern möchte oder auf den Geldbeutel achtet, findet auf der Oidn Wiesn eine Alternative.

Dort kostet der Eintritt vier Euro, ab 21 Uhr ist der Zugang kostenlos. Historische Fahrgeschäfte gibt es bereits ab 1,50 Euro.

Zwischen alten Karussells, Traditionstanz und Blasmusik lebt dort ein Stück Oktoberfest-Geschichte weiter. Erster Höhepunkt noch vor dem Anstich: der traditionelle Einmarsch der Wiesn-Wirte und Bedienungen in Tracht

22 Grad und Sonne zum Start der Wiesn

Perfekt spielte auch das Wetter mit.

Bei 22 Grad und strahlendem Sonnenschein zeigte sich München zum Wiesn-Start von seiner schönsten Seite. Die Biergärten waren voll besetzt, vor den Zelten genossen Besucher die Sonne und auf den Wegen über die Theresienwiese herrschte vom frühen Mittag an ausgelassene Stimmung.

Die riesigen Festzelte waren zum Auftakt der Wiesn voll besetzt

Die Aussichten bleiben vielversprechend: Auch in den kommenden Tagen soll das Spätsommerwetter den Wiesn-Besuchern treu bleiben. Beste Voraussetzungen also für Millionen Gäste aus Bayern, Deutschland und aller Welt.

Der Start ist jedenfalls geglückt. Die erste Maß ist getrunken, die Kapellen spielen, die Fahrgeschäfte drehen ihre Runden.

Für München haben jetzt wieder zwei ganz besondere Wochen begonnen: jene Zeit, in der die Stadt Jahr für Jahr zum fröhlichsten Treffpunkt der Welt wird. Haben Sie Fehler entdeckt?

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