„Bares für Rares“ am 21. September 2026: 2,2-Karat-Smaragd übertrifft die Schätzung Das Schmuckstück übertrifft die Expertenschätzung Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten.

In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten. BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 21. September 2026, zum Verkauf gestellt werden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Das Mutter-Tochter-Duo, Judith und Ruth aus Nürnberg, bringt ein Schmuckstück mit zu Horst Lichter, das Ruth einst von einer Freundin geschenkt bekam und später an Judith weitergab. Das Stück lässt sich an eine Zuchtperlenkette clippen, wobei der Clip nachträglich angebracht wurde.

In der Expertise wird das Schmuckstück auf etwa 1915 bis 1920 datiert und stilistisch im Übergang zwischen Edwardian und frühem Art déco eingeordnet. Es besteht komplett aus Platin.

Kleine Diamantrosen und Brillanten im Altschliff umgeben einen Smaragd. Dieser wird auf etwa 2,2 Karat bestimmt.

Die Diamanten kommen auf ungefähr ein Viertel Karat. Der Smaragd dient als Anhänger für eine Kette

Heide Rezepa-Zabel beziffert den Materialwert des Platins auf rund 150 Euro, sieht den entscheidenden Wert jedoch im Smaragd.

Ihre Schätzung für das Schmuckstück liegt bei 2.600 bis 3.300 Euro. Im Händlerraum starten die Gebote bei 700 Euro.

Schließlich bietet Julian 4.000 Euro, und das Geschäft kommt zustande. Damit liegt der Verkaufspreis 700 Euro über dem oberen Ende der Expertenschätzung.

Alle weiteren Raritäten vom 21. September 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:

„Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ mit Fehleinband: Die Freunde Max und Henrik aus Hannover bringen den zweiten Band von J. K.

Rowling mit. Die Besonderheit: ein verkehrt herum angebrachter Einband.

Das Buch wird auf einen Kauf im Jahr 2000 eingegrenzt und weist leichte Gebrauchsspuren wie vergilbte Seiten oder leichte Kratzer auf. Expertenschätzung: 100 bis 150 Euro

Zwei Bronzestatuetten von Gernot Rumpf: Roland kaufte die Bronzen im Jahr 1983 bei einer Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

Beide Figuren tragen die Signatur „G R“ und werden auf die Zeit zwischen 1965 und 1983 datiert. Expertenschätzung: je 350 bis 500 Euro, zusammen 700 bis 1.000 Euro.

Sechs Silberbecher von Johann Daniel Schleissner & Söhne: Izabela bekam die Becher von ihrer Mutter. Vier bestehen aus 800er-, zwei aus 835er-Silber.

Die teilvergoldeten Stücke werden auf die 1890er- bis 1910er-Jahre datiert. Bei 1.414 Gramm Gesamtgewicht liegt allein der Silberankaufswert bei 2.200 Euro.

Expertenschätzung: 2.500 bis 2.800 Euro

Eiersortierwaage von Hartner: Christa und Simone aus Solingen bringen eine Eiersortierwaage des Modells L302 mit. Die Waage wurde um 1960 erstmals genutzt, besitzt ein Alu-Spritzgussgehäuse mit Hammerschlaglack und funktioniert, allerdings fehlt das 50-Gramm-Prüfgewicht.

Expertenschätzung: 30 bis 50 Euro

Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF. Haben Sie Fehler entdeckt?

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