Presley Gerbers Familie war sein größter Halt: „Du bist ein Kämpfer. Wir sind so stolz auf dich“ So eng, so innig, so liebevoll.

Presley Gerber (damals 17, v.l.) im Jahr 2016 mit Schwester Kaia Gerber (damals 15), Mutter Cindy Crawford (damals 50) und Vater Rande Gerber (damals 54) bei einer Premiere in Los Angeles

Los Angeles (USA) – Diese Familie hatte nach außen hin alles: Schönheit, Zusammenhalt, pures Hochglanz-Glück – und so viel Geld, dass man meinen könnte, gewöhnliche Sorgen spielten hier keine Rolle. Doch Krankheiten suchen sich Menschen nicht nach Kontostand oder Promistatus aus.

Und Liebe kann nicht alles heilen. Presley Gerber, der Sohn von Cindy Crawford (60), starb am Sonntag in einer Entzugseinrichtung in Los Angeles im Alter von nur 27 Jahren.

Und auch, wenn seine Familie sein größter Halt war, konnte sie seine erkrankte Seele nicht retten. Aber sie versuchte es mit all ihrer Kraft!

Unter Presleys letztem Instagram-Video vom März, in dem er über eine neue Behandlung zur Suchtbekämpfung berichtete, zeigte sich, wie eng seine Familie in dieser schweren Zeit zusammenstand. Dass Mutter, Vater Rande (64) und Schwester Kaia (25) öffentlich unter demselben Beitrag kommentierten, ist selbst in Promi-Familien ungewöhnlich und ein starkes Zeichen der Unterstützung.

Familienglück in Mexiko: Presley Gerber mit Schwester Kaia und seinen Eltern 2011. Die enge Verbindung der vier sollte ein Leben lang halten

Die bedingungslose Liebe seiner Familie

Cindy Crawford schrieb ihrem Sohn: „Du bist ein Kämpfer. Du bist durchs Feuer gegangen und hast dabei zu dir selbst gefunden.

Wir sind so stolz auf dich!“ Auch Schwester Kaia Gerber meldete sich zu Wort: „Das ist mein Bruder! Bin verdammt stolz auf dich.“ Vater Rande Gerber, der sich in den sozialen Medien sonst eher zurückhält, kommentierte liebevoll: „Ich bin so stolz auf dich und deinen Mut.

Sich dem zu stellen, was schwer ist, erfordert echte Stärke, und zu sehen, wie du deinen Weg zurück zu dir selbst findest, bedeutet mir alles. Ich liebe dich so sehr.“

Heute wirken diese Zeilen besonders bewegend.

Sie zeigen, wie sehr Presley auf die Unterstützung seiner Familie bauen konnte und wie viel Liebe ihm seine Eltern und seine Schwester entgegenbrachten. Liebevoller Moment 2019 in New York: Cindy Crawford küsst ihren Sohn Presley.

Seine Familie wich ihm auch in schweren Zeiten nie von der Seite

„Man kann nur eine gewisse Menge vor der Welt verbergen“

Die Familie unterstützte Presley nicht nur privat. Sie trug auch seinen Wunsch mit, offen über seine Probleme und seinen Weg zur Heilung zu sprechen.

Schwester Kaia im August zur „Vogue“: „Man kann nur eine gewisse Menge vor der Welt verbergen. Und wenn man versucht, etwas unter einem Deckel zu halten, führt das nur dazu, dass die betreffende Person das Gefühl bekommt, man schäme sich für sie.“

Kaia Gerber bezeichnete ihren Bruder oft als ihren „besten Freund“.

Die Geschwister standen sich sehr nahe, sprachen sehr ehrlich über Probleme, Ängste und Presleys Süchte

Papa Rande Gerber (damals 46) mit Kaia (damals 7) und Presley (damals 9) 2008. Kaia bezeichnete ihren Bruder noch im August als „Lehrmeister“: „Meine Eltern waren fast unser ganzes Leben lang sehr, sehr verschlossen – und jetzt ist da mein Bruder, der sagt: ,Ich werde für alle ganz menschlich sein.‘ Man kann eben nicht alles vor der Welt verbergen.“

Presley Gerber sprach bei „Mental Health Mondays“

Seit 2024 setzte er sich regelmäßig mit dem Hashtag „Mental Health Mondays“ vor seine Handykamera und sprach über psychische Gesundheit, Genesung und eigene Erfahrungen. Seine inneren Dämonen waren immer da: „Es ist ein riesiger Teil meines Lebens.

Ein 24-Stunden-Job.“ Er wollte, so sagte er, durch seine Erfahrungen wenigstens einem Menschen – oder auch hundert Menschen – dabei helfen, aus einer ähnlichen Situation herauszukommen. In einer seiner Fragerunden erzählte er, mehrere Jahre mit einer schweren Opiatabhängigkeit gekämpft zu haben.

In dieser Zeit habe er eine beinahe tödliche Fentanyl-Überdosis erlitten und sei sechs Tage im Koma gelegen. Die Öffentlichkeit bekam davon nichts mit.

Presley Gerber in einem seiner Instagram-Videos, denen er ab 2024 den Titel „Mental Health Mondays“ (auf dt.: „Montage für mentale Gesundheit“) gab

Zu Presleys 21. Geburtstag postete Cindy Crawford dieses wunderschöne, innige Strandfoto von sich und ihrem Sohn, schrieb dazu: „Wo sind bloß all die Jahre hin? Ich bin so stolz auf dich, mein Junge“

Presley Gerber war bei 15 Psychiatern in Behandlung

Im Dezember 2025 sprach Presley Gerber über seine Depressionen und Panikattacken.

Vor allem über seinen Kampf mit der Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Er suchte mehr als 15 Psychiater auf, die ihn stark medikamentös behandelt hätten – ohne ihm einen Weg zur Genesung aufzuzeigen.

Ehrlich bis ins Mark: Offenbar war dies der Weg, den Presley Gerber mit seiner Krankheit gehen wollte. Und seine Familie ging diesen Weg mit ihm – das Band schien in den vergangenen Monaten enger denn je.

Erst im Mai 2026 postete Presley ein Foto mit Papa Rande, dazu Worte, die einem mit heutigem Wissen das Herz zerreißen: „Ich habe den besten Vater der Welt. Er hat mich nie aufgegeben.

Er ist immer für mich da. Er hat immer den besten Rat für mich.

Ich schätze diesen Mann mehr, als Worte beschreiben können. Ich liebe dich, Papa.“

Presley führte ein Leben im Rampenlicht – und einen nicht enden wollenden Kampf gegen die Schatten auf seiner Seele.

Seit Jahren litt er unter psychischen Problemen, hatte Panikattacken und Depressionen. Presleys Eltern (rund 400 Mio.

Dollar schwer) und Schwester Kaia waren immer an seiner Seite

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