Gut für unser Eishockey: Wird ein Deutscher Boss des Welteishockeys? Franz Reindl (71) aus Garmisch kandidiert für das höchste Amt im Eishockey, das Amt des IIHF-Präsidenten Im internationalen Eishockey war das Nationalteam zuletzt nur noch Mittelmaß.
Auf Funktionärsebene könnte das deutsche Eishockey bald Weltspitze sein. Auf dem IIHF-Kongress auf Teneriffa stehen Neuwahlen des Welteishockey-Präsidenten an.
Der bisherige Boss Luc Tardif (73, Frankreich) kandidiert nicht mehr. Dafür hat der Garmischer Franz Reindl (71) beste Chancen, am 2. Oktober gewählt zu werden.
Der ehemalige DEB-Boss wäre der erste Deutsche an der Spitze nach Günther Sabetzki (1975-1994). Sein schärfster Konkurrent ist der ehemalige Landshuter Torwart Peter Briza (61, Tschechien).
Außenseiterchancen werden dem Kirgisen Aivaz Omorkanov (30) eingeräumt. Entscheidend wird sein, wer die Stimmen der kleineren Eishockeynationen erhält.
Die der meisten Europäer dürfte Reindl sicher haben
Franz Reindl war Eishockey-Nationalspieler, gewann 1976 bei Olympia die Bronzemedaille. Der Garmischer war bereits 2021 zur Wahl des IIHF-Bosses angetreten und unterlag Tardif.
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