Putin verliert wieder Tennis-Spielerin: Nächste Russin wechselt Nationalität Bei den US Open spielte Anna Blinkova (28) noch für Russland Die Nächste, bitte! Russland verliert weiter seine Tennis-Elite.

Ab sofort spielt Anna Blinkova (28) für Frankreich. Bei den US Open, wo sie in der 1. Runde rausflog, trat sie noch ohne Hoheitssymbole für Russland an.

Nun ist der Einbürgerungsprozess nach zwei Jahren abgeschlossen. Die Nummer 94 der Welt ist damit Frankreichs neue Nummer 2 hinter Diane Parry (24), die auf Position 30 steht.

Ihr erstes Turnier unter der Équipe Tricolore bestritt die Moskauerin in São Paulo. In Brasilien kam sie gleich bis ins Halbfinale.

Blinkova, die noch nie über die 3. Runde eines Grand-Slam-Turniers hinauskam, setzt die Serie an Russen, die dem Putin-System den Rücken zuwenden, fort. 17 sind es seit dem Kriegsbeginn gegen die Ukraine 2022, schon davor wanderten viele Top-Spieler wegen der besseren Förderbedingungen ins Ausland ab, zum Beispiel Elena Rybakina (27), die bei den US Open gerade ihren dritten Grand-Slam-Titel gewann.

Superstar Elena Rybakina (27) ist seit 2018 für Kasachstan am Start

Sie startet, ebenso wie Alexander Bublik (29), für Kasachstan. Auch Bublik wechselte schon früh, 2017, die Nationalität.

Seit 2022 gingen u. a.

Varvara Gracheva (26) und Ksenia Efremova (17) wie Blinkova nach Frankreich, Daria Kasatkina (29) nach Australien, Anastasia Potapova (25) nach Österreich, ihr Ex-Mann Alexander Shevchenko (25) nach Kasachstan. Polina Kudermetova (23), Maria Timofeeva (23) und Kamila Rakhimova (25) spielen nun für Usbekistan, Oksana Selekhmeteva (23) für Spanien sowie Elina Avanesyan (24) für Armenien.

Für die Topstars, die Belarussin Aryna Sabalenka (28) und die Russen Daniil Medvedev (30) und Andrey Rublev (28), kommt ein Wechsel der Staatsbürgerschaft derzeit nicht infrage, obwohl sich gerade Rublev schon kurz nach Kriegsbeginn für Frieden einsetzte. Medvedev lebt schon seit Jugendtagen in Frankreich, hat kaum Bindung zum russischen System.

Sabalenka, gerade von Rybakina als Nummer 1 abgelöst, betonte stets, dass sie stolze Belarussin ist. Haben Sie Fehler entdeckt?

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