Werder-Star bricht in Tränen aus: Das emotionalste Comeback der Bundesliga Mitchell Weiser (32) feierte nach 483 Tagen sein Bundesliga-Comeback In der 83. Minute war es so weit: Nach 483 Tagen feierte Mitchell Weiser (32) seine Bundesliga-Rückkehr.

Im Juli 2025 riss er sich das Kreuzband, fehlte seitdem verletzt. Beim 1:1 gegen Köln ersetzte er Youri Regeer, half mit, das Ergebnis über die Zeit zu retten.

Weiser hatte selbst einige Aktionen mit dem Ball und wurde sogar kurz vor Schluss von Paul Okon-Engstler (90.+2) mit einem Schlag ins Gesicht niedergestreckt. Der Kölner sah Gelb, Weiser stand kurz darauf wieder.

Nach dem Schlusspfiff übermannten den Rückkehrer die Emotionen. Vor den feiernden Werder-Fans brach Weiser in Tränen aus, wurde von Torschütze Niclas Füllkrug getröstet.

„Mir geht's gut. Aber da sind die Emotionen einfach hochgekommen, weil es eine so lange Zeit war.

Ich habe es so sehr vermisst, auf dem Platz zu stehen. Vor allem hier in Köln, wo ich mein erstes Bundesliga-Spiel absolviert habe“, erklärt Weiser seine Tränen nach Abpfiff.

Werder-Star weint: Das emotionalste Comeback der Bundesliga

Dass der gebürtige Troisdorfer überhaupt mit nach Köln reist, war zunächst unklar. Weiser weiter: „Ich habe mit dem Trainer gesprochen und gesagt, dass ich ein gutes Gefühl habe.

Die medizinische Abteilung war aber etwas vorsichtiger, hätte mich am liebsten erst nächste Woche auf dem Platz gesehen.“

Wann Weiser wieder der Alte ist, kann er noch nicht sagen. Trotzdem ist er sich sicher, dass er bald wieder bei 100 Prozent ist: „Ich bin von mir als Fußballer überzeugt.

Das heute war schon mal ein großer Schritt. Aber es ist ein Prozess und der ist noch lange nicht zu Ende.“

Auch Werder-Kapitän Marco Friedl (28) ist froh, den Leistungsträger endlich wieder auf dem Platz zu sehen.

Friedl: „Ich kenne ihn seit 14 Jahren. Ich bin nach dem Abpfiff sofort zu ihm hin, weil er ein unfassbar wichtiger Mensch für mich ist.

Es war ein langer Weg, mit ein paar Rückschlägen. Er wird noch ganz wichtig werden, aber heute war es einfach ein toller Moment.“

Groß feiern wird Weiser sein Comeback allerdings nicht: „Wir fahren jetzt mit dem Bus nach Hause und dann gehe ich ins Bett.

Ich habe nach den zehn Minuten heute nämlich mehr gepumpt als nach manchen 90-Minuten-Spielen.“

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