10 Gegentore in 3 Spielen: Khedira warnt Unions Schießbude Unzufrieden mit dem Spielverlauf: Rani Khedira (32) So wird Union zur Schießbude der Bundesliga: Zehn Tore kassierten die Eisernen in den ersten drei Partien. Selbst die schwächelnde Schalke-Offensive konnte sich am Freitagabend in Köpenick warm schießen.
1:3 verliert Union, hängt mit einem Punkt im Tabellenkeller. Deshalb schlägt auch Vize-Kapitän Rani Khedira (32) Alarm: „Fakt ist, wir bekommen gerade einfach zu viele und zu einfache Gegentore.
Wir verlieren da gewissermaßen unsere Stärke.“ Tatsächlich galt Union als Defensiv-Bollwerk. Eine Stärke, von der seit der Umstellung auf offensiveren Fußball nichts mehr zu sehen.
Das Ziel unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli (50): offensiveren Fußball spielen. Nicht mehr nur hinten drin stehen und den Ball lang rausspielen, sondern das Spiel selbst gestalten.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, wie das Freitagabendspiel gezeigt hat. Aufgeben wollen die Köpenicker aber noch lange nicht.
Khedira erklärt weiter: „Wir werden nicht den Glauben daran verlieren, dass wir das auch in die andere Richtung drehen können und die Defensive wieder in den Griff bekommen. Dann werden auch die Ergebnisse wiederkommen.
Aber aktuell sieht es natürlich nicht gut aus.“
Khedira führt aus, was er damit meint: „Die Abstände sind vielleicht ein Stück weit zu groß gewesen und die Abstimmung nicht gut genug. Wir werden dranbleiben, wir werden nicht nach dem dritten Spieltag aufhören, zu arbeiten.“
In den nächsten Tagen hat Union Zeit, weiter an der großen Umstellung zu arbeiten.
Allzu viel Hoffnung auf mehr Punkte vor der Länderspielpause können sie sich aber nicht machen: Nächste Woche geht's zum nächsten Flutlichtfreitag zu den Bayern nach München (20.30, live bei Sky und im BILD-Ticker). Haben Sie Fehler entdeckt?
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