Union Berlin hat mit Kastriot Imeri seinen sechsten Neuzugang vorgestellt. Der 26-jährige Schweizer Nationalspieler wird voraussichtlich erst in ein bis zwei Wochen sein Debüt geben können, da er sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat.
Trainer Mauro Lustrinelli kann im Mittelfeld auf zahlreiche Spieler zurückgreifen, was zu einer erhöhten Konkurrenz führt. Imeri ist vielseitig einsetzbar und bevorzugt die Außenbahnen, wodurch vor allem András Schäfer, Livan Burcu und Woo-Yeong Jeong um ihre Spielzeit fürchten müssen.
Zudem erhält auch Michel Aebischer mehr Konkurrenz durch den Neuzugang, der jedoch gemeinsam mit Imeri zunächst einen Vertrauensvorschuss von Trainer Lustrinelli genießt. Die Verpflichtung von Imeri wird als Verstärkung für die Kreativität im Angriff betrachtet, ein Bereich, in dem Union zuletzt Defizite aufwies.
Geschäftsführer Horst Heldt bezeichnete Imeri als technisch versierten und variablen Offensivspieler, der neue Impulse geben soll. Sobald der Schweizer fit ist, wird er voraussichtlich in der Startelf stehen, was den Wettbewerb um Plätze weiter anheizt.
