Michael Olise erzielte beim 4:1-Pokalsieg des FC Bayern in Osnabrück ein Tor, das in der Bundesliga nicht gültig gewesen wäre. Bei seinem Treffer zum 3:1 berührte der Franzose den Ball an der Strafraumgrenze leicht mit dem Arm, bevor er den Torwart mit einer Überlupfung überwand.
Nach den geltenden Handspielregeln wäre der Treffer nicht anerkannt worden, da der Torschütze den Ball unmittelbar zuvor selbst mit Hand oder Arm berührte – unabhängig von der Absicht. Allerdings bleibt das Tor im DFB-Pokal gültig, da in der ersten Pokalrunde kein Videobeweis zum Einsatz kommt.
Ab der zweiten Runde wird der VAR eingesetzt, der solche Szenen überprüfen und gegebenenfalls abseitsstellen würde. In der Bundesliga hätte der Treffer somit nach einer VAR-Überprüfung nicht gezählt.
