Klopp-Aus wird zum Problem: Spezieller BVB-Plan für Beier Schoss den BVB zum Sieg in Stuttgart: Maximilian Beier (23) Dortmund – Die XXL-Länderspielpause wird für den BVB zum Problem. Insgesamt sind 20 Spieler des Profi-Kaders für ihre Nationalmannschaften nominiert.
Dazu gibt es mehrere Verletzungsfälle. Die Konsequenz: Ein vollumfängliches Mannschaftstraining ist während der Abstellungsperiode nicht mehr möglich.
Trainer Niko Kovac (54) hatte sich bereits augenzwinkernd in „Homeoffice“ in seine Salzburger Wahlheimat verabschiedet und erklärt: „Das ist ja inzwischen modern. Man muss nicht mehr ins Büro gehen, sondern kann das von zu Hause aus machen.
Ich werde die Zeit natürlich auch bei meiner Familie nutzen, das heißt aber nicht, dass ich in den langen Urlaub gehe.“
Doch wie arbeiten die wenigen fitten und nicht nominierten Stars jetzt weiter? Prominenteste Fälle sind Deutschlands WM-Star Maximilian Beier (23), der von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) nicht berücksichtigt wurde, und der Österreicher Marcel Sabitzer (32), der im Nationalteam vorerst pausiert.
Spezieller BVB-Plan für Beier & Sabitzer
Kovac hat beschlossen, dem restlichen Kader für die erste Länderspiel-Woche freizugeben. Trainiert werden soll in Abhängigkeit davon, wie viele Nationalspieler vorzeitig zurückkehren, erst am 29. Oktober wieder.
Möglicherweise kann sich die Auszeit sogar noch verlängern. Stars wie Beier und Sabitzer haben nun einen individuellen Fitness- und Lauf-Plan erhalten.
Die Einheiten werden vom Trainerteam über Herzfrequenzmessung gesteuert. Die verletzten Stars arbeiten weiterhin in Dortmund an ihren Comebacks.
Zum BVB-Lazarett gehören derzeit Kapitän Emre Can (32/Kreuzbandriss), Grieche Giannis Konstantelias (23/Kreuzbandriss), Verteidiger Filippo Mane (21/Muskelverletzung) und Talent Justin Lerma (18/Muskelverletzung). Pausiert vorerst in der österreichischen Nationalmannschaft: Marcel Sabitzer (32)
Wie schwierig die Trainings-Situation ist, zeigt das Beispiel Nico Schlotterbeck (26).
Der gerade erst von seinem Bänderriss rehabilitierte Verteidiger soll die gesamte Zeit bei Klopp und dem DFB bleiben – trotz nur eingeschränkter Einsatzzeiten. Kovac erklärte: „Er wird dort ein Fußballtraining bekommen, das wir hier in dieser Form nicht anbieten können.
Das ist für ihn besser, als hier nur mit einer kleinen Gruppe von zwei, drei Mann zu trainieren.“
Übrigens: Nach der Länderspielpause legt der BVB als Erstes wieder los: Am Freitagabend (9. Oktober, 20.30 Uhr) geht es im eigenen Stadion gegen Werder Bremen. Haben Sie Fehler entdeckt?
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