Schlapp-Auftritt bei Waldhof: Schiri bestraft müde Preußen! Montell Ndikom (l.) gehörte wieder zu Preußens Aktivposten, traf sogar kurz vor Spielende zum 1:1. Doch der Schiri verweigerte dem Ausgleich wegen angeblicher Abseitsposition anderer Spieler die Anerkennung Mit hängenden Köpfen geht’s in die dreiwöchige Länderspielpause… Schlapp-Auftritt bei Waldhof.

Schiri bestraft müde Preußen! Die zweite Pleite der laufenden Drittliga-Saison ist perfekt.

Nach dem 1:4 bei Viktoria Köln erwischte es die Jungs von Chefcoach Thomas Wörle (46) wieder auswärts. Diesmal verdient mit 0:2 in Mannheim.

Fakt aber auch: Schiedsrichter Ben Henri Uhrig (26-Egenbüttel) half kräftig mit, dass sich die „Schwarz-Weiß-Grünen“ und ihre rund 800 mitgereisten 800 Anhänger enttäuscht und frustriert auf die lange Heimfahrt machen mussten. War in Mannheim kein „Freund“ der Preußen: Schiedsrichter Ben Henry Uhrig lieferte eine durchwachsene Leistung ab

Seine erste umstrittene Entscheidung in der 83. Minute: Montell Ndikom (21) zieht aus rund 25 Metern ab, der Ball rauscht unhaltbar für Waldhof-Keeper Thijmen Nijhuis (28) in die Maschen.

Doch Uhrig verwehrt dem Ausgleich die Anerkennung. Grund: Ndikom-Kollege Philipp Maier (32) soll in abseitsverdächtiger Position im Sichtfeld des ohnehin chancenlosen Torhüters gestanden haben.

Die zweite umstrittene Entscheidung nur wenig später: Mannheims Stürmer Masca (26) zieht vorm Kopfball zum 2:0 (87.) seinen Gegenspieler Torge Paetow (31) regelwidrig runter, gewinnt nur dadurch an Lufthoheit. Doch die Pfeife von Uhrig blieb stumm.

Paetow achselzuckend und sauer „Für mich ein klares Foul.“

Doch der Preußen-Kapitän wollte die Pleite nicht allein am „schwarzen Mann“ festmachen. Sondern nahm sich und die eigene Truppe mit in die Verantwortung: „Unter dem Strich ist unsere Niederlage verdient.

Weil wir wieder einmal zu schläfrig ins Spiel gekommen sind. Unser Plan war es, aus einer verstärkten Defensive heraus die Hausherren mit schnellen Gegenangriffen zu überspielen.

Der wurde durch das frühe 0:1 leider schnell über den Haufen geworden.“

Abwehrchef Torge Paetow (l.) mit Blut am Trikot. Auch dem 0:2 der Mannheimer ging ein vermeintliches Foul am Kapitän der Preußen voraus

Bereits in der 9. Minute war‘s Julian Rieckmann (26), dem im Rückraum zu viel Freiheit gelassen wurde.

Der Mannheimer nutze sie aus, traf ungehindert aus 18 Metern. Preußen-Schlussmann Morten Behrens (29) konnte der Kugel nur noch tatenlos hinterherschauen.

Auch nach sieben Spieltagen warten die „Adlerträger“ damit weiter auf ihren ersten Auftritt ohne Gegentor. Paetow: „Keine Frage, das haben wir schlecht verteidigt.“

Nach dem Seitenwechsel kamen die Preußen zumindest mit mehr Wucht aus der Kabine, konnten die Partie auf Augenhöhe gestalten.

Ohne auf seifigem und holprigen Boden allerdings ernsthaft Gefahr auszustrahlen. Ein kampfbetonter Abnutzungskampf von zwei Mannschaften, die spielerische Ansätze über weite Strecken vermissen ließen.

Die Preußen bleiben damit bei 11 Zählern, rutschten jedoch auf Tabellenplatz 8 ab. Gefolgt vom Waldhof auf Rang 9 (10 Punkte).

Preußens Chefcoach Thomas Wörle gönnt seiner Mannschaft trotz der Niederlage in Mannheim eab Dienstag ine einwöchige Trainingspause

Trotz der bitteren Niederlage will Wörle seiner Truppe nun eine einwöchige Verschnaufpause gönnen. Nach dem Auslauftraining am Montag steht die mehrtägige Regenerationsphase auf dem Programm.

Münsters Chefcoach: „Jeder kriegt zwar einen individuellen Fitnessplan mit, soll ansonsten aber einmal kurz durchschnaufen und den Kopf frei kriegen. Denn die letzten Wochen waren mit zehn Pflichtspielen durchaus fordern.

Für uns alle.“

Am 9. Oktober(Fr./19 Uhr/live bei Magenta Sport ) geht‘s mit dem Heimspiel unter Flutlicht gegen Erz-Rivale Rot-Weiss Essen weiter. Mangelnde Kräfte dürften dann allerdings kein Argument mehr sein…

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